Ehrung
Osterzells Altbürgermeister Josef Fleschutz erhält Bundesverdienstkreuz

Mit dem Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland (Bundesverdienstkreuz) wurde Josef Fleschutz ausgezeichnet. Der Osterzeller Altbürgermeister erhielt die Ehrung vom bayerischen Innenminister Joachim Herrmann bei einer Feierstunde im Ministerium in München überreicht.

Der 74-Jährige habe sich über Jahrzehnte hinweg mit großem persönlichen Engagement in der kommunalen Selbstverwaltung und in zahlreichen anderen Bereichen für seine Mitbürger eingesetzt, heißt es in der Laudatio. Von 1969 bis 1980 war Fleschutz als Personalratsvorsitzender am Bezirkskrankenhaus Kaufbeuren tätig. Gleichzeitig setzte er sich von 1969 bis 1974 als Gesamtpersonalratsvorsitzender beim Bezirk Schwaben und anschließend noch vier weitere Jahre als stellvertretender Personalratsvorsitzender für die Interessen und Belange seiner Kollegen ein. Außerdem gehörte er 15 Jahre lang dem Vorstand der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu an und war Mitglied verschiedener Ausschüsse sowie ab 1995 Beiratsmitglied der AOK-Direktion.

Zahlreiche Projekte angegangen

Besonders gewürdigt wurde sein kommunalpolitisches Wirken. 1972 wurde Fleschutz in den Gemeinderat Osterzell und 1990 zum Ersten Bürgermeister gewählt. Dieses Amt habe er in den folgenden 18 Jahren «mit großem persönlichen Einsatz und hoher Kompetenz ausgefüllt», so Minister Herrmann. Durch seine berufliche Qualifikation und sein Verhandlungsgeschick sei es ihm gelungen, zahlreiche kommunale Projekte erfolgreich zum Abschluss zu führen, etwa bei der Ausweisung von Bauland oder dem Bau der Abwasserentsorgung im Gemeindegebiet. Ab 2002 war Fleschutz Vorsitzender der Verwaltungsgemeinschaft Westendorf, stellvertretender Vorsitzender des Hauptschulverbandes Germaringen und zeitgleich Mitglied im Ostallgäuer Kreistag.

«Durch innovatives und wirtschaftliches Handeln und seine guten Kontakte zur Wirtschaft, den Kirchen sowie Vereinen und Verbänden erwarb er sich das Vertrauen der Bevölkerung», hieß es bei der Verleihung.

Die örtlichen Vereine seien Fleschutz stets besonders am Herzen gelegen. So sei er von Jugend auf im Schützenverein und im Theaterverein Osterzell tätig gewesen. Sowohl bei der Errichtung des Schützenheims als auch beim Ausbau des Veranstaltungssaals der Gemeinde habe er zahlreiche Arbeitsstunden eingebracht. Von 1975 bis 2002 übernahm er den Vorsitz des Theatervereins, den er tatkräftig entwickelte und erfolgreich weit über die Gemeindegrenzen hinaus bekannt gemacht habe - nicht zuletzt auch als Schauspieler in über 20 Stücken.

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