Einspruch
Ostallgäuer Ex-Soldat (47) bedroht Nachbarn (23): Geldstrafe

Der ehemalige Bundeswehrsoldat leidet an einer posttraumatischen Belastungsstörung und Alkoholismus.
  • Der ehemalige Bundeswehrsoldat leidet an einer posttraumatischen Belastungsstörung und Alkoholismus.
  • Foto: Alexander Kaya
  • hochgeladen von Stephanie Eßer

Ein 47-jähriger ehemaliger ostallgäuer Bundeswehrsoldat, der nach Einsätzen in Afghanistan an einer posttraumatischen Belastungsstörung und Alkoholismus leidet, rastete aus. Er drohte seinem 23-jährigen Nachbarn, er werde ihm „mit einem Löffel die Augäpfel ausstechen“ und anschließend „den Löffelstiel ins Hirn rammen“. Er erhielt dann zunächst einen Strafbefehl wegen Bedrohung, der auf 40 Tagessätze zu je 40 Euro (insgesamt also 1.600 Euro) lautete.

Im Einspruchsverfahren vor dem Amtsgericht beteuerte der Angeklagte jetzt zwar seine Unschuld, beschränkte seinen Einspruch aber schließlich doch auf die Höhe des einzelnen Tagessatzes. Dieser wurde im Urteil auf 30 Euro festgesetzt, sodass die Geldstrafe nunmehr 1.200 Euro beträgt. Hintergrund der Reduzierung ist ein geringeres Einkommen: Der Soldat wurde aufgrund seiner Erkrankungen vor Kurzem in den Ruhestand versetzt. Das Urteil ist rechtskräftig.

Mehr über das Thema erfahren Sie in der Dienstagsausgabe der Buchloer Zeitung vom 23.10.2018.

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