Urteil
Ostallgäuer (20) bestreitet Übergriff auf Jugendliche (14): Staatsanwalt von Schuld überzeugt

Wegen sexueller Belästigung wurde ein heute 20-jähriger Angeklagter richterlich verwarnt und zu vier Tagen Arrest verurteilt. Der Angeklagte bestritt die Tat und behauptete vor dem Kaufbeurer Jugendgericht, das 14-jährige Mädchen lüge, weil er sie zurückgewiesen habe. Nach der Beweisaufnahme waren aber sowohl der Staatsanwalt als auch der Richter davon überzeugt, dass der Syrer im Juli 2018 an seinem Wohnort im nördlichen Ostallgäu dem Mädchen ans Gesäß gegriffen hatte.

Wegen möglicher Reifeverzögerungen aufgrund der „erheblichen Belastungen der Flucht“ kam Jugendstrafrecht zur Anwendung. Das Urteil ist nicht rechtskräftig. Zudem enthält es noch einen Schuldspruch wegen vorsätzlicher Körperverletzung. Nach Überzeugung des Richters hatte der Angeklagte bei einem weiteren Vorfall der Freundin des ersten Opfers ins Gesicht geschlagen. 

Mehr über das Thema erfahren Sie in der Mittwochsausgabe der Allgäuer Zeitung, Ausgabe Kaufbeuren, vom 20.03.2019.

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Autor:

Barbara Bestle aus Kempten

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