Kein Mindestabstand mehr
Nach den Herbstferien kann an Ostallgäuer und Kaufbeurer Schulen wieder Präsenzunterricht stattfinden

Schule (Symbolbild).
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  • Foto: Alexander Kaya
  • hochgeladen von Camilla Schulz

Maria Rita Zinnecker, die Ostallgäuer Landrätin, macht den Weg für einen ungeteilten Präsenzunterricht an den Schulen frei. Wie sie mitteilt, muss der Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen den Schülern in den Klassenzimmern nach den Herbstferien nicht mehr zwingend eingehalten werden. Das ermöglicht den Schulen ab dem 9. November wieder einen kompletten Präsenzunterricht. Trotzdem wird empfohlen, den Mindestabstand einzuhalten. Das gilt sowohl für Schulen im Ostallgäu, als auch für Schulen in Kaufbeuren, gibt die Stadt in einer Pressemitteilung bekannt.

"Wir können diesen Schritt wagen, weil die Zahl der Neuinfektionen an unseren Schulen zuletzt nicht weiter angestiegen ist", erklärt Zinnecker. Bei der Entscheidung sei der Fokus auf der Entlastung der Familien gelegen. "Wenn sich alle an die übrigen Schutzmaßnahmen halten, bin ich sicher, dass das funktioniert", gibt sich die Landrätin optimistisch.

Maskenpflicht an Schulen bleibt

Was die Maskenpflicht betrifft, wird sich nach den Ferien nichts ändern. An den Ostallgäuer Schulen müssen die Schüler (auch Grundschüler) weiterhin auf dem gesamten Schulgelände Masken tragen. "Unser oberstes Ziel ist es, den Schulbetrieb aufrecht zu erhalten. Masken helfen dabei – insbesondere wenn der Mindestabstand teilweise unterschritten wird", erklärt Zinnecker. Sie bittet alle Kinder und Eltern um Verständnis und verspricht: "Sie können sicher sein, dass wir, sobald es das Infektionsgeschehen zulässt, weitere Erleichterungen in den Schulen zulassen werden."

Regelungen gelten auch in Kaufbeuren 

Auch die Stadt Kaufbeuren ermöglicht nach den Herbstferien für die Kaufbeurer Schulen einen ungeteilten Präsenzunterricht. Für die Schulen bedeute die Entscheidung, dass aus der Pflicht zur Einhaltung des 1,5-Meter-Abstandes eine Empfehlung werde. Ob und wie diese Empfehlung umgesetzt wird, entscheidet die jeweilige Schulleitung.

„Wir möchten die Schulen als auch die Eltern mit dieser Maßnahme deutlich entlasten“, so Oberbürgermeister Stefan Bosse. „Die vergangenen Wochen haben gezeigt, dass die Schulen keine Infektions-Hotspots darstellen.“

Nach wie vor gilt für die Schulen im Stadtgebiet eine Maskenpflicht auf dem gesamten Schulgelände, auch für Grundschülerinnen und Grundschüler, teilt die Stadt weiter mit. 
 

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