Aufrüstung
Mobilfunk bringt Aufklärungsbedarf

Eine öffentliche Gemeinderatssitzung zum Thema Mobilfunkmast will Bürgermeister Johann Strohhacker am Montag, 24. Januar, um 20 Uhr im Pfarrstadl einberufen. Dabei wird ein Vertreter der Firma Telekom anwesend sein, die die Anlage zwischen Osterzell und Frankenhofen aufrüsten möchte. Damit soll - wie berichtet - schnelles Internet angeboten werden. Strohhacker hofft auf reges Interesse. Bei der Sitzung im Pfarrstadl soll der Telekom-Vertreter nicht nur die Technologie erläutern, sondern auch Fragen zur möglichen Strahlungsbelastung beantworten, auf die Gemeinderat Reinhold Ehlich bei der jüngsten Sitzung hinwies. Eine Breitbandversorgung per Kabel, erläuterte Strohhacker einem Zuhörer, sei derzeit nicht finanzierbar.

Keine Einwände hatten die Gemeinderäte gegen das geplante Wasserrückhaltebecken bei Salabeuren. Dort soll am Hühnerbach ein rund 4,87 Meter hoher, 130 Meter langer und auf der Krone vier Meter breiter Damm entstehen. Die Gemeinde muss allerdings noch drei Grundstücke sowie einige Geh- und Fahrtrechte erwerben. Außerdem haben noch nicht alle betroffenen Grundstückseigentümer die erforderliche Überschwemmungsduldungsverpflichtung für das Gebiet unterzeichnet, in dem bei einem Jahrhunderthochwasser 106 000 Kubikmeter Wasser aufgefangen werden sollen.

Ebenfalls einstimmig lehnten die Räte einen Antrag auf Anbringung von Frequenztafeln für einen Radiosender am Ortseingang ab. In der nächsten Sitzung wollen sie zudem eine Werbeanlagensatzung verabschieden, die Strohhacker vorstellte und zu der noch einige Fragen abgeklärt werden.

Auf Unverständnis stieß in Osterzell ein Schreiben der neuen Landesseniorenvertretung Bayern. Hier werde das Rad zum zweiten Mal erfunden, meinte Alfons Strohhacker mit Blick auf das bereits bestehende Seniorenkonzept des Landkreises. Besser und Geld sparender als alle Gemeinden in Bayern anzuschreiben, wäre ein Brief an die Landkreise gewesen, meinte auch Seniorenbeauftragter Josef Riedle.

In seiner Eigenschaft als Kirchenpfleger bedankte sich Alfons Strohhacker für die 20 000 Euro Gemeindezuschuss zur Kirchturmsanierung. Insgesamt hätten die Arbeiten an Kirche und Friedhof bislang 315000 Euro gekostet, erklärte er. Strohhacker bat in diesem Zusammenhang darum, keine Feuerwerksraketen mehr in Richtung und in der Nähe des Kirchturms abzuschießen. Zum einen sei dies verboten, zum anderen bestehe akute Brandgefahr, wenn ein Feuerwerkskörper in ein Schallloch gelange.

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