Gemeinderat
Mittagsbetreuung verzeichnet Defizit

Beim Thema Schulverbund mit der damaligen Hauptschule in Buchloe überwog noch die Skepsis. Gegen eine eigenständige Mittelschule in Germaringen hat der Pforzener Gemeinderat aber nichts einzuwenden: Als Mitglied im Schulverband unterstützt die Gemeinde die Idee, die Hauptschule in Germaringen aufzuwerten. Im Erfolgsfall könnten dann auch die Kinder aus Pforzen in Germaringen einen Mittleren Bildungsabschluss erreichen, ohne dafür lange Schulwege in Kauf nehmen zu müssen.

Wie der Schulverbandsvorsitzende, Germaringens Bürgermeister Kaspar Rager, in einem Schreiben an die zehn Mitgliedsgemeinden betont, erfülle die Schule bereits jetzt alle notwendigen Voraussetzungen für den Schritt zur eigenständigen Mittelschule. Der entsprechende Antrag bei der Regierung von Schwaben müsse nun in Augsburg vorgelegt werden. Nur dann kann die neue Mittelschule Germaringen schon zu Beginn des Schuljahres 2011/2012 an den Start gehen.

Ein weiteres Thema war die Mittagsbetreuung an der Pforzener Grundschule: Trotz Eltern-Gebühren und Personalkostenzuschüssen verzeichnet die seit einem Vierteljahr angebotene Einrichtung ein monatliches Defizit von knapp 800 Euro. Die Folge: Eigentlich müsste die Gemeinde von den Eltern schon jetzt mehr Geld verlangen, um die Einrichtung halbwegs kostendeckend zu betreiben.

Die Mittagsbetreuung selbst, so Bürgermeister Hermann Heiß, «läuft sehr gut, aber wir zahlen kräftig drauf». Zurzeit wird der Service von 37 Kindern in Anspruch genommen, um die sich ein dreiköpfiges Team kümmert.

Wer sein Kind nur einen Tag pro Woche in der Mittagsbetreuung unterbringt, zahlt monatlich zehn Euro. Der momentane Höchstsatz von 50 Euro pro Kind und Monat wird in Pforzen erst bei einer Betreuungszeit von bis zu 20 Stunden pro Woche (vier Tage von 11 bis 16 Uhr) verlangt. Ein warmes Mittagsessen mit Getränk kostet drei Euro. An die Eltern gerichtet, betonten einige Gemeinderäte, dass man ein Angebot wie in Pforzen schlichtweg «nicht unter Wert» verkaufen sollte. Über eine mögliche Gebührenerhöhung will der Gemeinderat in einer der nächsten Sitzungen beraten.

Gewerbegebiet nimmt Formen an

Das kleine, künftig von zwei Unternehmen genutzte Gewerbegebiet im Norden des Pforzener Ortsteils Ingenried nimmt Formen an: Mit dem einstimmig gefassten Aufstellungsbeschluss für den notwendigen Bebauungsplan kann Planer Gerhard Abt nun das baurechtliche Genehmigungsverfahren einleiten.

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