Feuerwehr
Mehrere 100000 Euro Schaden bei Brand

Ein Nebengebäude eines ehemaligen Bauernhofes im Grünenbacher Ortsteil Heimhofen ist am Mittwochabend völlig abgebrannt. Ein daneben stehendes Wohnhaus blieb unbeschädigt. Verletzt wurde nach Polizeiangaben niemand. Der Schaden wird derzeit auf mehrere 100000 Euro geschätzt.

Gegen 21 Uhr bemerkte ein Bewohner des nebenstehenden Wohngebäudes den Brand in dem Stadel und alarmierte die Rettungsleitstelle. Beim Eintreffen der ersten Streife der Polizeiinspektion Lindenberg stand das Gebäude bereits lichterloh in Flammen.

Die alarmierte Feuerwehr konnte ein Abbrennen der Scheune nicht mehr verhindern. Ein nebenan stehendes Wohnhaus blieb unbeschädigt. Nach ersten Schätzungen beläuft sich der entstandene Sachschaden auf mehrere 100000 Euro. In dem Stadel befanden sich mehrere landwirtschaftliche Fahrzeuge, sowie Wohnmobile. Außerdem waren in dem Gebäude größere Mengen Brennholz gelagert. Auf dem Dach des Stadels war zudem eine Photovoltaikanlage angebracht.

Beim Eintreffen der Feuerwehr stand das Gebäude laut Kreisbrandrat Friedhold Schneider schon im Vollbrand. «Der Stadel war schon total zerstört, ein einziger Schutthaufen.Durch die Löschmaßnahmen wurde jedoch ein Übergreifen des Feuers auf die in der Nähe befindlichen Objekte verhindert.» Denn durch die Strahlungswärme und den Funkenflug war das rund 15 Meter entfernt stehende Wohngebäude in Gefahr.

Zur Brandursache liegen derzeit noch keine genaueren Erkenntnisse vor. Die Lindauer Kriminalpolizei war gestern vor Ort und hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen. «Da das Gebäude bis auf die Grundmauern niedergebrannt ist, ist es sehr schwierig, die Brandursache zu ermitteln», sagt der stellvertretende Leiter der Kripo Lindau, Kurt Kraus. Anhaltspunkte für eine Brandstiftung liegen derzeit nicht vor. «Wir gehen von einer technischen Ursache für den Brand aus», so Kraus.

Der 45-jährige Eigentümer erlitt einen Schock und musste ärztlich versorgt werden. Ansonsten wurde niemand verletzt. Das Rote Kreuz mit Rettungswagen war vor Ort. Insgesamt waren rund 90 Feuerwehrler aus Grünenbach, Stiefenhofen, Röthenbach und Oberstaufen im Einsatz.

Im Erstangriff konnten die Einsatzkräfte die Löschaktionen mit dem Wasser aus den Tanklöschfahrzeugen vornehmen. Weiteres Löschwasser mußte über rund 1000 Meter lange Schlauchleitungen zum Brandplatz gepumpt werden. Die Brandbekämpfung war wegen der starken Rauchentwicklung nur unter Atemschutz möglich. (kr, feß, wa)

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