LBV Vogellehrpfad in Friesenried neu konzipiert

Rechtzeitig zur Sommersaison ist der Vogellehrpfad des Landesbund für Vogelschutz in Bayern (LBV) in der Gemeinde Friesenried erneuert und hergerichtet worden.

Für Spaziergänger, Familien und Naturbegeisterte ist der Königsberger Forst bei Kaufbeuren zu einem beliebten Ausflugsziel geworden. Neben einem schönen Rundweg durch den Wald erwartet die Besucher hier ein innovativ gestalteter Themenweg. Durch die europäische Förderschiene 'LEADER" und die Gemeinde Friesenried wurde der LBV bei der Umsetzung der Idee unterstützt.

In originell gestalteten Schaukästen werden, vom Ehepaar Mecklinger aus Friesenried, handgefertigte Tonvögel präsentiert. So ist es dem Besucher möglich unsere heimischen Arten aus nächster Nähe zu studieren, um sie dann auch 'live" besser benennen zu können. Dies war einer der Beweggründe, der zur Entstehung des Pfades geführt hat.

'Denn, die Artenvielfalt in Bayern ist ein unschätzbarer Wert, den wir erhalten müssen. Dies gelingt aber nur, wenn wieder mehr Menschen ein Bewusstsein dafür bekommen", ist sich Biologin Brigitte Kraft von der LBV Bezirksgeschäftsstelle Schwaben sicher. Nicht nur die Anfertigung der Tonvögel, sondern auch viele Arbeiten am Lehrpfad selbst, wurden in ehrenamtlicher Arbeit von Bürgern aus der Region verrichtet. So ist der Pfad von und für die Menschen vor Ort entstanden und lockt, durch seine Einzigartigkeit inzwischen viele Ausflügler aus dem ganzen Allgäu in die kleine Gemeinde.

Die Schaukästen sind nun über den Winter mit Spezialscheiben, ohne Spiegelungseffekt, und mit neuen Hintergrundmotiven ausgestattet worden. Auch sind wieder neue Vogelarten hinzugekommen. Über 60 heimische Vögel – von Moorbewohnern wie der Bekassine bis hin zu Gebirgsarten wie dem Mauerläufer – werden inzwischen vorgestellt. Durch die aufgebauten Stationen entlang der Wegstrecke wird nicht nur bei Erwachsenen, sondern auch bei Kindern die Wanderlust geweckt. Flink rennen diese von Station zu Station. Die üblichen Überredungskünste, mit denen Eltern ihre Kinder zum Spazierengehen motivieren müssen, sind meist nicht nötig.

Um alle Stationen sehen zu können, sollte eine reine Gehzeit von einer Stunde und insgesamt etwa zwei Stunden eingeplant werden. Denn auch am Bienenstock, der vergangenes Jahr errichtet wurde, kann man verweilen und den Bienen bei ihrem Treiben hinter einer sicheren Glasscheibe zusehen. Am Ende schmeckt dann im 'Vogelnest", einem gemütlichen Holzpavillon, die mitgebrachte Brotzeit besonders gut.

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