Umbau
Kinderkrippe Stiefenhofen wird deutlich teurer

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Der Umbau der bislang von einem Verein getragenen Spielgruppe in Stiefenhofen zu einer Kinderkrippe für die Betreuung von Ein- bis Dreijährigen wird deutlich teurer als bislang angenommen. War in der Gemeinderatssitzung im Januar in der ersten groben Kostenschätzung noch von 138 000 Euro die Rede, so ergab die genaue Kalkulation nun einen Betrag von 240 000 Euro. Nachdem der Gemeinderat einstimmig dafür plädierte, die vom örtlichen Energieteam vorgeschlagene Bestückung der Sandkasten-Überdachung mit Photovoltaik-Elementen zu streichen, bleiben unter dem Strich zunächst Gesamtkosten in Höhe von 217 000 Euro.

Mit maximal 80 Prozent Förderung durch den Freistaat kann die Gemeinde bei der Einrichtung der Krippenplätze rechnen. 'Warten wir ab, wie viel Prozent es am Ende sind', regte Bürgermeister Anton Wolf an. Sollte die Höchstquote ausbleiben, könne der eine oder andere Posten in der Kalkulation hinterfragt werden.

Der Umbau der bestehenden Räume ist nicht der größte Einzelbetrag. Hier sind rund 71 000 Euro für die Rohbau-Arbeiten, die Überprüfung und den teilweisen Austausch der Heizkörper, die Sanitär- und Elektroinstallation, die Be- und Entlüftung des Ruhebereiches, die Malerarbeiten und die Bodenbeläge vorgesehen.

Über 64 000 Euro hat Planer Rainer Boch für den Außenbereich einkalkuliert. Hierzu zählen die Erd- und Entwässerungsarbeiten, die Schaffung von Parkplätzen für Mitarbeiter und Eltern sowie der neuen Sandkasten-Bereich. Hier plädierten die Gemeinderäte für eine Blecheindeckung der Dachkonstruktion, die somit noch 20 000 Euro kostet. Mit PV-Anlage wären es über 41 000 Euro gewesen.

Xaver Grath monierte als Erster, dass die kleine Fläche für eine PV-Anlage nicht gut geeignet sei. Und dem schlossen sich letztlich alle seine Ratskollegen an. Erwin Berkmann regte an, ein Leerrohr einzuplanen, um zu einem späteren Zeitpunkt eine PV-Anlage nachrüsten zu können. Dies soll nun eingeplant werden.

Zusammen mit dem Lagerschuppen für die Spielgeräte, neue Gartenspielgeräte, den Planungskosten sowie der Innenausstattung ergibt die Kostenkalkulation nun 217 000 Euro. Dieser Betrag soll nun der Regierung von Schwaben als Bedarf gemeldet werden.

Je nachdem, welche Förderquote sie festlegt, verbleiben bei der Gemeinde Kosten zwischen 44 600 und 89 200 Euro. Der Umbau soll im kommenden Winter erfolgen, um die Krippe zum 1. September 2013 in Betrieb gehen zu lassen. 'Dann bieten wir für ein Dorf eine mustergültige Ausstattung für die Kinderbetreuung', stellte Bürgermeister Wolf fest.

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