Umgestaltung
Kein Stillstand am Neuen Markt in Neugablonz

Auch nach der Umgestaltung der Grünfläche am Neuen Markt gehen die Bauarbeiten weiter. Möglicherweise könne der zweite Abschnitt zur Verschönerung des Neugablonzer Zentrums noch heuer abgeschlossen werden, wagt der städtische Baureferatsleiter Ralf Baur eine vorsichtige Prognose. «Unser Ziel ist es, im Spätsommer zu beginnen», sagt er.

Im Kern geht es dann darum, das Niveau nördlich und östlich des zentralen Platzes baulich anzuheben und die Verkehrsflächen zu pflastern. Zudem soll die Straße an der östlichen Ladenzeile zu einer Fußgängerzone umgestaltet werden. << Wir möchten, dass Senioren, Menschen mit Behinderungen und Eltern mit Kinderwagen problemlos in die Geschäfte kommen >>, so Baur.

Mittlerweile steht fest, dass zumindest der nächste Bauabschnitt nicht unter den lange diskutierten Kürzungen der Städtebaufördermittel leiden wird. Aus dem Programm << Leben findet Innenstadt - Aktive Zentren >> erhält Kaufbeuren von Bund und Land heuer 790000 Euro, wie der bayerische Finanzstaatssekretär und Allgäuer Landtagsabgeordnete Franz Pschierer mitteilt. Mit dem Geld werden sowohl die Vorhaben in Neugablonz als auch Projekte in der Altstadt mitfinanziert. Ziel des Förderprogramms sei es, die Attraktivität der Stadtzentren zu steigern. Laut dem Kaufbeurer Bundestagsabgeordneten Stephan Stracke ist die ursprünglich geplante Kürzung der bundesweiten Städtebaufördermittel von 455 auf 266 Millionen Euro im kommenden Jahr vom Tisch. Zumindest stünden 410 Millionen Euro zur Verfügung. Stracke wertet dies als << wichtiges Signal an die Kommunen >>.

Verknüpft sind die Bauarbeiten am Neuen Markt unter Federführung der Stadt mit den Projekten des Gablonzer Siedlungswerks (GSW). Die Wohnungsbaugenossenschaft baut wie berichtet in der zweiten Jahreshälfte eine weitere Passage von der bestehenden Passage aus Richtung Gewerbestraße. Angebunden, modernisiert und erweitert werden auch die angrenzenden Geschäfte, darunter eine Apotheke, ein Café sowie ein türkischer Imbiss und das Reformhaus Merk, die beide für die Zeit der Bauarbeiten in Ausweichquartiere ziehen oder gezogen sind. Gleichzeitig möchte das GSW dieses Gebäude renovieren. << Alle Arbeiten sind eng verzahnt >>, so GSW-Geschäftsführer Gerhard Stolzenberger. Während der Straßenbauarbeiten unter Federführung der Stadt könne beispielsweise nicht ohne Weiteres ein Gerüst dort aufgestellt werden.

Stolzenberger und Baur betonen, dass die Bauarbeiten möglicherweise noch heuer abgeschlossen werden, wenn alles reibungslos laufe und sich der Winter nicht zu früh meldet. << Wir möchten zumindest gleichzeitig fertig werden >>, so Stolzenberger. Ob die Arkaden bis dahin errichtet werden können, lässt der Geschäftsführer offen. Diese Überdachungen, die das Einkaufserlebnis im Neugablonzer Zentrum steigern sollen und schon lange geplant sind, entstehen zuerst im nördlichen Teil des Neuen Marktes. Die Fundamente dafür würden bei den Straßenbauarbeiten mit berücksichtigt. Möglicherweise werden die Arkaden aber erst im Frühjahr 2012 stehen.

Eine öffentliche Informationsveranstaltung der Stadt zum zweiten Bauabschnitt am Neuen Markt findet am Montag, 25. Juli, um 19 Uhr im Tagungsraum des Gablonzer Hauses statt.

Autor:

Allgäuer Zeitung aus Kempten

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