Weibliche Perspektive
Kaufbeurerinnen diskutieren auf Bürgerinnenversammlung

Der Höhenunterschied zwischen Geh- und Radweg vor dem Hotel Hasen sehen viele Frauen als Gefahrenstelle.
  • Der Höhenunterschied zwischen Geh- und Radweg vor dem Hotel Hasen sehen viele Frauen als Gefahrenstelle.
  • Foto: Mathias Wild
  • hochgeladen von Holger Mock

Oberbürgermeister Stefan Bosse war an diesem Abend einer der wenigen Männer im Saal. Etwa 50 Frauen lockte die Bürgerinnenversammlung ins Haus St. Martin, um die Entwicklung der Stadt Kaufbeuren aus weiblicher Perspektive zu betrachten.

Dabei wurde deutlich, dass die Kaufbeurerinnen so einiges umtreibt: das knappe Angebot an Sozialwohnungen, die Geh- und Radwege, laute Laubbläser und verdreckte Müllsammelstellen.

Radwege: Irmgard Nieckau beschwerte sich über den Höhenunterschied zwischen Fuß- und Radwegen beispielsweise beim Hotel Hasen oder auch in der Neugablonzer Straße. Dieser Versatz sei gefährlich für Radfahrer, sobald man ausweichen müsse. Bosse erklärte, dass viele Radwege aus den 50er Jahren stammen. Damals habe man teilweise Granitabsätze eingebaut. Heute werde immer auf aktuellem Stand der Sicherheitsforschung gebaut. Er versprach, sich die Situation anzusehen. „Wir nehmen alle Hinweise ernst, weil an jeder Stelle ein Unfall passieren könnte“,sagte Bosse. Im Herbst soll ein neues Radwege-Konzept für Kaufbeuren erarbeitet werden, kündigte der Rathauschef an.

Mehr über das Thema erfahren Sie in der Samstagsausgabe der Allgäuer Zeitung, Ausgabe Kaufbeuren, vom 13.04.2019.

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