Krisenhilfe
Kaufbeuren/Ostallgäu: Stiftung "Nächstenliebe in Aktion" sucht Freiwillige Masken-Näher

Schirmherr und Oberbürgermeister Stefan Bosse (l.), Wolfgang Groß und Landrätin Rita Maria Zinnecker tragen schon die von der Stiftung Nächstenliebe hergestellten Masken.
  • Schirmherr und Oberbürgermeister Stefan Bosse (l.), Wolfgang Groß und Landrätin Rita Maria Zinnecker tragen schon die von der Stiftung Nächstenliebe hergestellten Masken.
  • Foto: Stiftung "Nächstenliebe in Aktion"
  • hochgeladen von Stephanie Eßer

Die Stiftung „Nächstenliebe in Aktion“ sucht ab sofort weitere Freiwillige, die Behelfsmasken nähen. Seit mehreren Wochen sitzen Ehrenamtliche aus Kaufbeuren und dem Ostallgäu täglich an der Nähmaschine, um im Rahmen der Corona-Krisenhilfe der Stiftung „Nächstenliebe in Aktion“ unter der Leitung von Wolfgang Groß Mund-Nasen-Masken herzustellen. Nun werden dringend weitere freiwillige Näher gesucht.

Ab kommenden Montag wird die Bedeckung von Mund und Nase für Personen ab dem siebten Lebensjahr beim Einkaufen sowie bei der Nutzung von Verkehrsmitteln des öffentlichen Personennahverkehrs und den hierzu gehörenden Einrichtungen verpflichtend. Die Stiftung „Nächstenliebe in Aktion“ mit Stiftungsvorstand und humedica-Gründer Wolfgang Groß ist seit Anbeginn der Corona-Krise auf vielen Gebieten mit Freiwilligen im Einsatz. Neben Einkaufsdiensten für betagte und kranke Mitmenschen wird der Kaufbeurer Tafelorganisation „Gratislädle“ bei der kostenlosen Ausgabe gespendeter Nahrungsmittel geholfen. Schon seit Wochen werden auch sogenannte Alltagsmasken mit Stoffen, die der Katastrophenschutz zur Verfügung stellt, genäht. Nun werden dringend weitere Freiwillige gesucht, die für die Bevölkerung Masken schneidern.

Wolfgang Groß hofft, dass sich bestenfalls 1000 Personen melden, die jeweils 50 Masken pro Tag herstellen, damit sich die Kaufbeurer und Ostallgäuer selbst und auch andere ausreichend schützen können.
Oberbürgermeister Stefan Bosse ist Schirmherr der Aktion: „Ich bedanke mich von ganzen Herzen bei Wolfgang Groß, der Stiftung Nächstenliebe in Aktion sowie allen Freiwilligen für ihr unglaubliches Engagement. Nun müssen wir zusammenhalten und ich rufe alle Bürgerinnen und Bürger dazu auf, sich bei der Stiftung Nächstenliebe zu melden. Mit Zusammenhalt können wir die aktuelle Situation meistern.“ Auf der Internetseite der Stadt Kaufbeuren gibt es außerdem eine einfache Nähanleitung, um die Mund-Nasen-Masken Zuhause herzustellen.

Freiwillige können sich telefonisch unter 0151/71993474 oder per Mail an w.gross@nia-stiftung.org melden.

Die Stiftung Nächstenliebe nimmt auch gerne Spenden an, um die Unkosten decken zu können. Das Spendenkonto lautet:

Spendenkonto Stiftung NiA
IBAN DE67 7336 9918 0002 5084 00
Verwendungszweck: Spende

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