Treffen
«Interessengemeinschaft Pro Umgehungsstraße Pforzen» formiert sich

Eine Informationsveranstaltung hatte die Interessengemeinschaft «Pro Umgehungsstraße Pforzen» organisiert, an der viele Bürger teilnahmen. Helmut Leonhart, «ein lärmgeplagter Anlieger der Pforzener Ortsdurchfahrt», hatte zu Beginn des Jahres mit einer Unterschriftenaktion für eine Umgehungsstraße die Initiative ergriffen. Nun sollte das weitere Vorgehen abgestimmt werden.

Leonhart berichtete über den Verlauf der Aktion und bedankte sich für rund 600 Unterstützerunterschriften. Angeprangert wird die stetig gestiegene Verkehrsbelastung. Mittlerweile würden rund 9000 Fahrzeuge täglich (darunter rund 1000 Lkw) ihren Weg durch den Ort bahnen. Das mindere nicht nur durch Lärm und Abgase die Lebensqualität, sondern sorge nahezu täglich für zusätzlichen Ärger. Gefährliche Verkehrssituationen, minutenlange Wartezeiten und «nass gespritzte Fußgänger» werden als Beispiele genannt. Gefordert werden eine Sanierung der Fahrbahn mit Flüsterasphalt, eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 Stundenkilometer (mit entsprechender Überwachung) und die rasche Planung und der Bau einer Umgehungsstraße für Pforzen.

Grußwort des Bürgermeisters

In einem Grußwort skizzierte Bürgermeister Hermann Heiß die Situation der Gemeinde. Dabei ging er auch auf die derzeitige Konstellation nach der Sperrung der Brücke an der Josefsthaler Straße in Neugablonz ein. Er schilderte die in Auftrag gegebene Prüfung einer Verbindung von B 12 und B 16 als südliche Umgehung für Pforzen als grundsätzliche Chance (wir berichteten). Selbst wenn die Bewertung der Route keine Entlastung der Ortsdurchfahrt Pforzen ergebe, wäre das Ergebnis für eine weitere Planung im Norden erforderlich. Heiß freute sich über die Unterstützung der Pforzener Bürger und versprach, sich für die Entlastung der Pforzener weiter einzusetzen.

Anschließende Diskussion

In der anschließenden von Günther Kreit moderierten Diskussion schilderten mehrere Anwohner ihre Probleme. Gerade die engen Verhältnisse in der Wertachstraße seien Ursache für Unfälle wie «Beinahe-Unfälle». Martin Schafnitzel berichtete, dass ausweichende Lastwagen mehrfach bereits seinen Gartenzaun beschädigt und Fußgänger gefährdet hätten.

Mehrere Wortmeldungen zielten darauf ab, in der Interessengemeinschaft Strukturen zu schaffen, die helfen sollen, weitere Aktionen zu planen und zu veranstalten. Bereits im April sollen entsprechende Vorarbeiten abgeschlossen sein und in einer weiteren Versammlung beraten werden.

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