Ausstellung
Im Gletscher verschollen: Kemptener Alpinmuseum zeigt das Schicksal von Bonaventura Schaidnagl aus Ebenhofen

'Geheimnis im Gletscher' heißt die neue Abteilung, die, so Kemptens Oberbürgermeister Ulrich Netzer zur Eröffnung, auf die Gefahren der Bergwelt hinweist. Normalerweise, so Netzer, fänden vor allem die Gipfelstürmer ihren Platz im Museum. Doch auch das Scheitern und der Tod seien Teil der Alpingeschichte. Nachvollziehbar werde dies durch das individuelle Schicksal von Bonaventura Schaidnagl.

Die Ausstellungsstücke wirken unspektakulär: die 'Urlaubskarte No 26620' für die Zugfahrt von Ebenhofen über Lindau ins Ötztal, ein roter Reiseführer, der Eispickel und der Rasierpinsel aus den 1930er Jahren. Nach 65 Jahren im Gletscher üben diese Dinge nun eine tragische Faszination aus, denn sie dokumentieren einen mysteriösen Todesfall.

Sie erzählen die Geschichte von Bonaventura Schaidnagl, 1902 in Oberstdorf geboren, 1927 in Berlin zum Doktor der Philosophie promoviert, ab 1936 Volksschullehrer in Ebenhofen und von 1939 bis 2004 im Gletscher der Wildspitze in Tirol vermisst. An sein Schicksal erinnert ein neu gestalteter Ausstellungsraum im Alpinmuseum in Kempten.

Den ganzen Bericht zur Ausstellung und zu Leben und Tod von Bonaventura Schaidnagl finden Sie in der Allgäuer Zeitung vom 05. 03 2013 (Seite 27).

Die Druckausgabe der Allgäuer Zeitung erhalten Sie im ganzen Allgäu

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