Bebauungsplan
Grundstücke nahe der Ortsmitte Gestratz sollen Mitte 2012 bereit stehen

Der Gemeinderat Gestratz hat den Weg für das Bebauungsgebiet «Am Sonnenhang» freigemacht. Läuft alles wie geplant, kann in dem Bereich, der an die Ortsmitte angrenzt, ab Mitte 2012 gebaut werden. Vorgesehen sind insgesamt 23 Grundstücke mit einer Größe zwischen 418 und 791 Quadratmetern. Noch nicht abgeschlossen sind die Kostenberechnungen, so dass derzeit auch noch kein Quadratmeterpreis feststeht.

Diskussionen gab es im Vorfeld des jetzigen Beschlusses im Ratsgremium mehrfach, denn die Lage eines neuen Bebauungsgebietes war umstritten. Nachdem zuletzt im Ortsteil Brugg ein Baugebiet ausgewiesen worden war, sollte nun wieder der Ortskern wachsen. Doch tat sich die Gemeinde schwer, entsprechendes Land zu erwerben.

2,3 Hektar Fläche

Das ist jetzt gelungen. Der «Sonnenhang» grenzt östlich an den Ortskern und das Baugebiet «Gestratz-Ost» an. Das Gelände umfasst 2,3 Hektar, wovon 1,25 Hektar für die Wohnbebauung genutzt werden. 0,24 Hektar werden für öffentliche Verkehrsflächen gebraucht, weitere 0,82 Hektar gelten als ökologische Ausgleichsflächen. «Das ist ein Pluspunkt dieses Gebietes», hebt Bürgermeister Johannes Buhmann hervor.

Denn: «Durch eine gezielte Bepflanzung und die Offenlegung eines Bachlaufes erfolgt hier die ökologische Aufwertung innerhalb des überplanten Gebietes selbst», ergänzt Buhmann. Genutzt werden dazu die Hangflächen, die nicht bebaut werden dürfen.

Dennoch bringt es die topografische Situation mit sich, dass einige Häuser so gebaut werden können, dass neben einer Einliegerwohnung auch anderthalb Geschosse für die Eigentümer gebaut werden können. Nicht zuletzt deshalb geht Buhmann davon aus, dass es in dem Baugebiet unterschiedliche Preise je nach Lage und Bebaubarkeit des Grundstückes geben wird. Bewusst wurden auch einige Grundstücker kleiner geplant, um sie kostengünstig anbieten zu können. Künftige Bauherren können Satteldächer planen. Auf einigen Grundstücken sind aber auch Pultdächer erlaubt.

Ansprechen will Gestratz mit dem Baugebiet vor allem einheimische, junge Familien. «Wobei für uns auch Familien aus Grünenbach, Stiefenhofen oder Eisenharz als einheimisch gelten», so Buhmann. Sollten Anfragen beispielsweise aus dem Stuttgarter Raum eintreffen, so werde die Gemeinde darauf drängen, dass der Erstwohnsitz nach Gestratz verlegt wird.

Pläne liegen aus

Bis Ende Juli liegen die Pläne jetzt öffentlich aus. Bleiben Widersprüche aus, so kann nach Einschätzung von Bürgermeister Buhmann der Verkauf im Herbst beginnen. Die Erschließung ist für das Frühjahr 2012 vorgesehen.

Blick vom Gestratzer Kirchturm auf das künftige Baugebiet «Am Sonnenhang». Foto: Olaf Winkler

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