Großbrand
Großbrand in Pforzen: Wehren holen Löschwasser aus dem Neugablonzer Erlebnisbad

Der Großbrand auf dem Gelände des Bayerischen Wertstoffzentrums bei Pforzen war für die Feuerwehren auch logistisch eine große Herausforderung. Zunächst legten die Einsatzkräfte sogenannte B-Rohre zur Wasserversorgung bis zu einem Hydranten.

Allerdings war – wohl auch wegen des ohnehin großen Wasserverbrauchs der Haushalte frühmorgens – der Druck zu gering. Laut Kreisbrand Markus Barnsteiner wurde zum Löschen daraufhin eine kilometerlange Schlauchleitung in das Neugablonzer Freibad gelegt. Weitere Hilfe kam auch von ortsansässigen Landwirten, die mit großen Tanks Wasser aus Mühlbach und Wertach zum Brandort transportierten.

Selbst Spezialfahrzeuge aus München rückten an. So waren am Mittag unter anderem zwei Großraumschaumwerfer der Berufsfeuerwehr im Einsatz. Laut Polizei brachten die Wehren das Feuer gestern gegen 16 Uhr unter Kontrolle.

Aus Sicherheitsgründen wurde auch die bei der Berufsfeuerwehr München stationierte Analytische Task-Force (ATF) – eine Spezialeinheit zur Erkennung und Bekämpfung biologischer, chemischer oder radiologischer Gefahren – angefordert.

In ganz Deutschland sind nur sieben solcher Einheiten stationiert. Die ATF führte weitere Schadstoffmessungen im Umkreis des Einsatzortes durch. Bei ersten Messungen seien, außer dem Brandrauch selbst, keine giftigen Schadstoffe in relevanter Konzentration nachgewiesen worden, so die Polizei.

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