Gemeinderat
Gremium beschäftigt sich mit eigenen und privaten Sanierungsvorhaben in Baisweil

Der Umbau des Lauchdorfer 'Bürgerstübles' nähert sich seinem Ende. Die Sanierung läuft bereits seit einiger Zeit. Dabei wurden das Schützenheim und einige Räume umgebaut. Nun soll die Küche fertiggestellt werden. Bürgermeister Thomas Steinhauser rechnet jedoch mit etwas höheren Kosten als den dafür vorgesehenen 40 000 Euro.

Bei einer Untersuchung wurde nämlich festgestellt, dass der Boden unter dem Belag für eine Küche ungeeignet sei und deshalb ein neuer eingebaut werden müsse. Zudem soll ein kompletter Kühlraum eingerichtet werden. Dafür könne aber ein Teil der Einrichtung übernommen werden, weitere Einrichtungsgegenstände sei schon günstig eingekauft.

Der Gemeinderat sprach sich deutlich für den Ausbau aus: 'Wir sollten das machen, um das ,Bürgerstüble’ für Lauchdorf zu erhalten, meinte Franz-Josef Zindath. Zudem genehmigte das Gremium die Nutzung der Toiletten in dem Haus für Besucher des nahen Weihnachts- und Ostermarktes.

Dafür ist allerdings eine Gebühr von sieben Euro pro Tag fällig und die Räume müssen anschließend geputzt werden.

Eine andere Baustelle ist zwar fast fertig, stellte den Gemeinderat aber vor ein Problem. Der poröse Lärmschutzwall im Anger sei jetzt mit Blocksteinen stabilisiert und mit Humus aufgefüllt. Klar ist, dass das Bauwerk bepflanzt werden soll, doch die Frage sei, wie die Erdschicht jetzt bei Regenfällen zu halten ist, so Steinhauser. Dazu müssten nun schnell Ideen gesammelt werden.

Dagegen ist der Entwicklung für den Jugendraum eindeutig: Das Gremium gab den Plänen der Baisweiler Jugend, die dort zum Teil mit eigenem Geld und eigener Arbeitsleistung den Raum renoviert, sein Einvernehmen. Einzig die Frage nach dem Rauchen war strittig:

Dritter Bürgermeister Reinhold Heel empfahl, ein Verbot für die neuen Räume auszusprechen. Doch der Gemeinderat will lieber auf die Eigenverantwortlichkeit der Jugendlichen setzen.

Keine Einwände hatte das Gremium gegen den Umbau eines Stalles in ein Wohngebäude. 'Das ist im Sinne der Gemeinde, dass der Ortskern bewohnt bleibt', sagte Hansjörg Echteler. Dagegen wird es keine neue Bautätigkeit am Kindergarten geben. Dort hat die Gemeinde seit 2006 eine Krippe eingerichtet.

Das war in der Verwaltungsgemeinschaft abgesprochen. Doch nun seien alle zwölf Plätze belegt, womit aber erst zwölf Prozent des möglichen Bedarfs in den drei Gemeinden abgedeckt seien. Der Gesetzgeber fordere aber ab Frühling 2013 eine 20-prozentige Abdeckung.

Dafür habe Baisweil keinen Platz mehr. Deshalb sei es wohl die beste Lösung, wenn eventuell in Friesenried noch eine Krippe entstehe. Allerdings auf die Gefahr hin, meinte Echteler, dass dann vielleicht beiden Krippen nicht mehr voll seien.

Auch um sich in diesem Punkt abzustimmen, beschloss der Gemeinderat, in der VG ein inoffizielles Bauamt einzurichten. Dort sollen alle Bauanträge eingereicht und überprüft werden, ob sie satzungskonform sind. Danach werden sie dem Gemeinderat vorgelegt.

Steinhauser berichtete auch von dem Wunsch aus der VG-Sitzung, die Zusammenarbeit der drei Mitgliedsgemeinden zu intensivieren. Dafür sei in den vergangenen vier Jahren die Verwaltung effizienter gemacht worden.

Ein Schritt in diese Richtung sei auch eine gemeinsame Werbung in einem neuen Reiseführer und beim Tourismusverband Ostallgäu. Dem stimmte der Gemeinderat mehrheitlich zu.

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