Sommer
Gisela Librenz (62) und Hermann Schwertner (58) aus Kaufbeuren waren jedes Jahr bei der Wanderaktion dabei

Gisela Librenz und Hermann Schwertner sind seit 2012 jedes Jahr bei der Wanderaktion dabei.
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  • Gisela Librenz und Hermann Schwertner sind seit 2012 jedes Jahr bei der Wanderaktion dabei.
  • Foto: Hermann Schwertner
  • hochgeladen von Michelle aus dem Aus dem Bruch

Was bei einer Wandertour auf jeden Fall in den Rucksack gehört? „Ganz viel Wasser – aber kein Bier, das macht nur die Beine schwer“, sagt Hermann Schwertner. Eine Regenjacke und etwas zu essen, fügt Gisela Librenz hinzu. Am besten ein paar Müsliriegel. Vor allem brauche es aber eines: „Gute Laune.“ Ach ja, eine Taschenlampe darf auch nicht fehlen. Nur zu gut können sich die Beiden noch an eine Wandertour am Nebelhorn erinnern. Nachdem sie die letzte Bahn verpasst hatten, mussten sie sich den Weg zurück Stück für Stück erleuchten.

Noch vor sechs Jahren waren der heute 58-Jährige und die 62-Jährige lieber mit dem Rad als mit Wanderschuhen unterwegs. Dann machten sie zum ersten Mal bei der Wanderaktion unserer Zeitung mit – und waren begeistert. „Alle Wege sind einfach schön“, sagt Schwertner. Wenn es geht, legen die beiden die vorgegebene Route auch heute immer mal wieder mit dem Rad zurück.

2012 gewannen sie gleich einen der Hauptpreise: ein Wochenende in einem der Allgäu Top-und Landhotels. Seither sind Schwertner und Librenz jedes Jahr bei der Wanderaktion unserer Zeitung dabei: Heuer haben sie schon alle Touren unter dem Motto „Auf geht´s – wandern und gewinnen“ geschafft. „So haben wir dieses Mal unseren Sommerurlaub verbracht“, sagt der Kaufbeurer. „Einen Tag Wandern, einen Tag Muskelkater.“

Doch allzu schwer seien die Touren nicht, auch Anfänger könnten sie gut meistern. Im Notfall gebe es ja oft noch die Bergbahnen. Auf die mussten die beiden jedoch nur einmal zurückgreifen, nämlich beim Rückweg am Füssener Jöchle. „Da ist gerade ein Gewitter aufgezogen“, erinnert sich Librenz. Die gebürtige Sächsin lebt nun seit knapp 15 Jahren in Kaufbeuren und fühlt sich im Allgäu inzwischen rundum wohl. Durch die Wanderaktion habe sie so manche schöne Ecke hier kennengelernt, erzählt sie.

Dieses Jahr waren Librenz und Schwertner besondern von der Alpe Obere Kalle begeistert. „Bei der Bärenfalle ist noch Remmidemmi und oben an der Hütte ist es dann so gemütlich und naturbelassen“, sagt der Kaufbeurer. Ganz schön steil sei der Wirtschaftsweg zum Nebelhorn hinauf gewesen. „Da geht einem schon die Luft aus.“ Dass die Wanderaktion unserer Zeitung einen gewissen Bekanntheitsgrad erreicht hat, merkten die zwei in der Berggaststätte Hündle. „Da ist einer reingeschossen: Wo ist der Stempel? Wo ist der Stempel?“, erzählt Librenz. „Und dann war er gleich wieder draußen“, fügt Schwertner hinzu und lacht.

In nächster Zeit geht es für die beiden erst mal nicht mehr in die Berge. Ihren Herbsturlaub verbringen sie bei Schwertners Schwester in Frankreich. „Höchstens noch mal eine Tour am Wochenende“, sagt Librenz. Mit dabei ist dann vielleicht auch Hündin Lucy, die dieses Jahr schon die Tour am großen Alpsee mitgemacht hat.

Gisela Librenz und Hermann Schwertner sind seit 2012 jedes Jahr bei der Wanderaktion dabei.
Hermann Schwertner und Gisela Librenz sind seit 2012 jedes Jahr bei der Wanderaktion dabei.

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