Premiere
Gestratzer Theatertruppe landet einen Volltreffer mit Lustspiel «Die Kunstbanausen»

Das Lustspiel «Die Kunstbanausen» von Beate Irmisch haben Mitglieder des Trachtenvereins Gestratz auf die Bühne der Argenhalle gebracht. Dass sie damit den richtigen Griff getan haben, zeigte sich bei der Premiere in der vollbesetzten Argenhalle. Begleitet wurde die Aufführung von Lachsalven und viel Szenenapplaus.

Unter der Regieleitung von Gebhard Maurus, der selbst mit auf der Bühne stand und von Karl Rasch unterstützt wurde, präsentierten sich die Darsteller als sehr dialogsicher. Die gute Rollenbesetzung, die kurzen, aber pointenreichen Dialoge sowie das bunte, ganz dem Titel entsprechende Bühnenbild sorgten für einen überaus vergnüglichen Theaterabend.

Die Handlung: Malermeister Ernst Pinsel träumt davon so berühmt zu werden wie Picasso. Leider interessiert sich niemand für seine Kunstwerke. Sogar Ehefrau Johanna hält ihn für komplett durchgeknallt. Dazu kommt noch die Geldknappheit bei Pinsels. Da fällt dem Malermeister ein, dass Kunstwerke bekanntlich erst hoch dotiert sind, wenn der Künstler nicht mehr am Leben ist. Zusammen mit seinem Freund Herbert Saftig heckt Pinsel nun einen kühnen Plan aus.

Dessen Umsetzung erleben die Zuschauer in turbulenten Szenen mit. Gewürzt wird die Inszenierung durch die umwerfenden Auftritteneiner mondänen Kunsthändlerin aus Russland.

Seine Bühnenerfahrung voll ausspielen konnte Engelbert Fink als künstlerischer Malermeister sowie Gebhard Maurus als sein Freund Herbert Saftig. Christian Fink mimte den mit leicht weiblichen Zügen behafteten Galeristen Gernot Schnakenköter, unterstützt von der Galeristin Lilo Schnakenköter (Lisa Müller). Ausgezeichnet spielte Eva-Maria Kirchmann Malermeistersgattin Johanna Pinsel.

Sehr glaubhaft zeigte sich Bernd Wels als verliebter Gerichtsvollzieher Heino Kuckuck. Und Sigrid Kinzelmann griff als Schwiegermutter Traude Hebel äußerst schlagkräftig in das Bühnengeschen ein. Abgerundet wurden die Aktionen von der wissbegierigen Nachbarin Klothilde Schnak, gespielt von Renate Ihler, und dem übereifrigen Polizeibeamten Otto Specht (Johannes Reich), der für einige Verwirrungen auf der Bühne sorgte. Nach der gelungenen Überraschung am Ende des Stücks belohnte die Gäste die Theatertruppe mit langanhaltendemApplaus und Bravorufen.

Als Souffleuse wirkte Irene Immler, für die Maske zeichnete Petra Fink verantwortlich, und den Bühnenbau übernahmen Ewald Kinzelmann und Lukas Reich. Die Bühnentechnik oblag Bernd Bareth und Marc Kitzelmann.

Weitere Termine: Freitag, 15. April, Samstag, 16. April, jeweils um 20 Uhr sowie am, 17. April , um 19 Uhr, Ostersonntag, 24. April, um 20 Uhr und Ostermontag, 25. April, um 19 Uhr in Kartenvorverkauf: Familie Bareth, Telefon (08383) 216, täglich von 17 bis 21 Uhr.

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