Neuordnung
Gestratz beantragt Flurbereinigungsverfahren

Der Gestratzer Gemeinderat hat einstimmig einen Antrag auf Flurbereinigung beim Amt für ländliche Entwicklung gestellt. Eine von der Verwaltung vorgelegte Liste mit 37 Straßen, Wegen und Hofzufahrten ergänzten die Gemeinderäte sogar noch. Ob sie eines Tages alle mit Zuschüssen aus dem Flugbereinigungs-Programm instandgesetzt oder erstmals ausgebaut werden ist allerdings noch offen.

'Gut möglich, dass nur ein Teil der Gemeindefläche in das Verfahren aufgenommen wird', mahnte Bauamtsleiter Karl Seywald von der Verwaltungsgemeinschaft Argental vor zu hohen Erwartungen. Ohnehin entscheide letztlich die noch zu gründende Teilnehmergemeinschaft, welche Projekte realisiert werden.

2002 hatte Gestratz bereits den Antrag auf eine einfache Dorferneuerung gestellt. Damals waren nicht nur die Argenhalle und das Heimathaus mit Mitteln den Freistaats saniert worden. Auch einige Wegebau-Projekte wurden realisiert. Schon damals ließ sich die Gemeinde für ein umfassendes Flurneuordnungsverfahren vormerken.

Doch signalisierte das Amt für ländliche Entwicklung in Krumbach seinerzeit, dass bis zu einer erneuten Förderung 'einige Jahre ins Land ziehen werden', wie es Bürgermeister Johannes Buhmann jetzt formulierte. Doch sah er die Zeit gekommen, 'die Tür in Krumbach wieder zu öffnen'. Das hat jetzt der Gemeinderat einstimmig getan.

Insgesamt für rund 25 Kilometer Ortsstraßen, Gemeindeverbindungsstraßen, öffentliche Wald- und Wiesenwege sowie Hofzufahrten sieht das Gremium Handlungsbedarf. Längstes Einzelprojekt nach der derzeitigen Planung wäre die Straße in Richtung Maierhöfen mit einer Länge von über 3,5 Kilometern. Aber auch die Strecke von Brugg über Schnattern nach Lengersau ist auf einer Länge von knapp 3,3 Kilometern zum Ausbau vorgesehen.

Neben den erhofften Fördermitteln muss allerdings auch die Co-Finanzierung gesichert sein. 'Darüber muss sich der jetzige Gemeinderat aber keine Gedanken mehr machen', stellte Bürgermeister Buhmann fest. Denn in dieser Legislaturperiode sei mit einer Entscheidung in Krumbach auf keinen Fall zu rechnen.

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