Bürgerhaus
Gemeinderat: Westendorf investiert in Schließanlage für das Bürgerhaus

Der Anbau am Westendorfer Bürgerhaus erhält eine elektronische Schließanlage. Das beschlossen die Räte einstimmig bei ihrer jüngsten Sitzung. Die Kosten für die komplette Anlage inklusive Transponder, Programmiergerät, Codierstation und Schließzylinder belaufen sich auf rund 7000 Euro. Eine Erweiterung der bestehenden Schließanlage, so Zweiter Bürgermeister Karl Schuster, hätte etwa die Hälfte gekostet. Außerdem wären dabei zwei Schlüssel – für das Bürgerhaus und den Anbau – nötig gewesen.

Die elektronische Schließanlage habe den Vorteil, dass die Berechtigungen der einzelnen Transponder genau bestimmt werden können – sowohl im Hinblick auf die Türen, die damit gesperrt werden können, als auch auf bestimmte Wochentage oder Zeiträume, in denen sie sie sperren.

Mit den Transpondern könne zudem genau nachgeprüft werden, wer eine Tür zuletzt aufgesperrt hat.

Und: Bei einem Verlust wird der entsprechende Transponder einfach gesperrt, bei einem verlorenen Generalschlüssel müsse unter Umständen die ganze Schließanlage ausgewechselt werden, so Bürgermeister Negele. Außerdem kann das elektronische System jederzeit zum Beispiel auf das Bürgerhaus erweitert werden.

Die restliche Fassade am Anbau soll in Anbetracht des kräftigen Rots möglichst in Weiß gehalten werden, meinten die Räte. Der Maler soll nun verschiedene Farbtöne auftragen, über die sie dann vor Ort entscheiden wollen. Auch Details zum Bodenbelag in Schützenstüberl, Schießraum und Schützenumkleide klären sie vor Ort.

Grundsätzlich stimmten sie einmütig zu, dass die Schützen dort das gewünschte Parkett erhalten. Eventuell könne man später einmal auch noch Decke, Beleuchtung und Möbelpolsterung in Angriff nehmen, so der Tenor.

Der Parkplatz soll über zwei Straßenlaternen beleuchtet werden, die Außenanlagen müssen laut Bürgermeister Negele wegen der starken Höhenunterschiede geplant werden.

Ordentlich Geld spart Westendorf künftig beim Heizen von Feuerwehrhaus, Gemeindekanzlei, Bürgerhaus und Schule: Erdgas Schwaben hat der Gemeinde einen neuen Vertrag angeboten, nach dem sie beim bisherigen Verbrauch von rund 585 000 kwh/a rund 34 700 Euro und damit 6 400 Euro pro Jahr weniger zahlt als bisher.

Die Gemeinderäte beschlossen einstimmig, den neuen Vertrag mit drei Jahren Laufzeit und Festpreisgarantie in dieser Zeit abzuschließen. Als Standort für Windkrafträder kommt Westendorf wegen der zu geringen Windhäufigkeit nicht infrage, informierte Bürgermeister anhand des Plans zur Windenergienutzung im Allgäu.

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