Kindergarten
Gemeinderat von Baisweil erhöht die Kindergarten-Gebühren teils um fünf Euro

Der Gemeinderat beschloss eine Anhebung der Gebühren für den Kindergarten in Baisweil. Dafür will die Gemeinde aber auch eine längere Öffnungszeit einführen. 'Mit der leichten Gebührenerhöhung können wir das Mehrpersonal, längere Öffnungszeiten und höhere Löhne auffangen', meinte Bürgermeister Thomas Steinhauser.

Er berichtete von einem 'guten Jahr' für den Kindergarten und die Krippe, obwohl diese wegen des Um- und Neubaus zeitweise beeinträchtigt waren. Zudem seien die Aufwendungen für die Einrichtung seit zwei Jahren unter dem geplanten Haushaltsansatz geblieben. Nun aber ist eine Gebührenerhöhung fällig. Denn der Bedarf sei in der Vergangenheit gestiegen: Derzeit besuchten 40 Kinder den Kindergarten und neun die Krippe. Dafür habe die Gemeinde aber das Personal aufstocken müssen, dessen Gehälter wiederum infolge der vergangenen Tarifverhandlungen erhöht wurden. Momentan arbeiten drei Erzieherinnen und vier Pflegerinnen in der Einrichtung. Mit dem verstärkten Personal sei es aber auch möglich, dem Wunsch der Eltern nach längeren Buchungszeiten im Kindergarten nachzukommen.

All das soll durch eine Erhöhung der Gebühren um fünf Euro (bei einigen Buchungszeiten, aber nicht bei allen) ausgeglichen werden: Statt wie bislang 45 bis 65 Euro sollen die neuen Gebühren nun 45 bis 70 Euro betragen. Der Gemeinderat stimmte dem einstimmig zu. Dafür haben die Kinder nach der Sommerpause auf jeden Fall auch wieder die komplette Außenanlage zum Spielen. Dort wurde unter anderem der Sandkasten verlegt, um mehr Freiraum für Spiele zu haben. Für den Sandkasten genehmigte der Gemeinderat auch noch ein fünf mal fünf Meter großes Sonnensegel.

Gebaut wird bald auch hinter dem Wertstoffhof und neben dem Sportplatz. Dort soll nach einem Zehn-Punkte-Plan, den die Gemeinde mit Anwohnern und der SVG Baisweil ausarbeitete (wir berichteten), ein Kleinspielfeld für Kinder entstehen. Das beschloss der Gemeinderat einstimmig. Der Platz soll mit einer Bepflanzung gegenüber dem naheliegenden Wohngebiet abgegrenzt und der Weg dorthin mit einer einseitigen Allee begrünt werden. Die Kosten dafür übernehmen die SVG und die Gemeinde.

Zudem bewilligte das Gremium bei zwei Gegenstimmen nachträglich die Sanierung der Wirtschaftswege um Lauchdorf. Dort wurde das Budget von 10 000 Euro um rund das doppelte überschritten, erklärt Hermann Specht. Dafür sei ein Teil der Wege aber komplett saniert. 'Da haben wir nun einige Jahre Ruhe', so Specht.

Dennoch werden die Kosten den Haushalt belasten, erklärte Steinhauser bei der Vorberatung zu dem Etat 2012. Er gehe bei den Einnahmen nur von knapp 800 000 Euro, bei den Ausgaben hingegen von über 1,1 Millionen Euro aus. Dazu könnten Posten wie der Umbau der Mehrzweckhalle oder der Hochwasserschutz beitragen.

Deshalb werde die Gemeinde wohl vorsorglich einen Kredit über 300 000 Euro in den Haushalt einplanen.

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