Bauvorhaben
Gemeinderat besichtigt Rohbau des neuen Baisweiler Rathauses

Seit das neue Rathaus in Baisweil gebaut wird, tingelt der Gemeinderat für seine Sitzungen durch verschiedene Gebäude der Kommune. Diesmal tagte das Gremium im Feuerwehrhaus - und besichtigte zuvor die Baustelle des Rathauses. «Wir liegen voll im Zeitplan. Ich bin mit dem Bauverlauf ganz glücklich», meinte Architekt Hamid Ghanbari. Allerdings bleibe für den Gemeinderat trotz aller Planung noch immer Arbeit: «Der Rohbau steht. Jetzt geht es noch um Feinheiten», so Bürgermeister Thomas Steinhauser.

Dazu gehören zum Beispiel Änderungen, die notwendig wurden, weil sich Brandschutz und Sicherheitsauflagen für Kinder widersprachen. Denn neben dem neuen Rathaus wird auch die Kinderkrippe neu und der Kindergarten umgebaut. Steinhauser und Ghanbari führten den Gemeinderat nun durch alle Räumlichkeiten.

Archiv im Dachboden

Außer den vorgesehenen Nutzungen bietet der Dachboden mehr Raum als gedacht: Dort sollen das Archiv mit einem extra Raum für Baupläne sowie die Lüftungsanlage und ein Technikraum Platz finden. Zudem sollen die Vereinsfahnen auf dem Dachboden gelagert und ein kleines Besprechungszimmer eingerichtet werden.

Der Gemeinderat entschied nach der Besichtigung weitere Dinge: So soll die Tür zum Bürgerbüro einladend wirken und deshalb teilweise aus Glas sein. Zwischen dem Büro und dem Sitzungssaal soll eine Schlupftüre gesetzt werden. Im Vorraum zum Büro will die Gemeinde nun auch Porträts der ehemaligen Bürgermeister aufhängen.

<< Bezahlbar, aber stilvoll >>

Der Sitzungssaal soll zweifarbig werden, eine Holzdecke mit Wölbung und einen Holzboden bekommen: << Der Sitzungssaal ist auch unser Trauungssaal. Deshalb soll er bezahlbar, aber stilvoll sein >>, erläuterte Steinhauser. Zudem sollen Vorhänge in den Raum und eine Klapptafel, auf der einerseits Informationen während der Sitzungen, andererseits moderne Kunst gezeigt werden können.

Obendrein beschloss das Gremium, vorsorglich Leeranschlüsse für die Lüftungsanlage im Kindergarten und der Kinderkrippe setzen zu lassen. Kritik gab es lediglich in einem Punkt: Im Eifer des Gefechtes sei das Vordach am Eingang weg- oder zu klein ausgefallen, bemängelte Hannes Bauch.

Wie das neue Gebäude genannt werde - Rathaus oder Gemeindeamt seien zwei Möglichkeiten - stehe noch nicht fest, betonte Steinhauser. Klar sei aber, dass das neue Haus nicht überdimensioniert sei: Im Laufe der Jahrzehnte wuchs das alte Gemeindeamt von 23 Quadratmetern (ein Raum), über 133 Quadratmeter und 158 (im Kindergarten) auf 184 im neuen Gebäude.

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