Soziales
Gemeinderat Baisweil beschließt moderate Erhöhung der Kindergartengebühr

Der Baisweiler Gemeinderat hat einstimmig beschlossen, für das nächste Kindergartenjahr die Gebühren der Einrichtung zu erhöhen. Damit sollen die jährlichen Kosten nach Abzug der Zuschüsse und Beiträge von zuletzt 94000 Euro gemindert werden.

Mit etwa 50 Kindern, die in den vergangenen Jahren im Kindergarten und der Krippe angemeldet waren, blieb der Gemeinde ein Defizit von 92500 Euro. Heuer waren sogar 55 Kinder angemeldet, wodurch die Summe weiter anstieg, da Personal- und Mittagsbetreuung ausgebaut wurden.

Auch für das kommende Jahr werden ähnliche Zuwachsraten erwartet. Bürgermeister Thomas Steinhauser schlug deshalb eine moderate Erhöhung vor. Der Gemeinderat sah das ähnlich, zumal die Baisweiler Einrichtung dennoch attraktiv bleibe: << Damit haben wir immer noch den günstigsten Kindergarten im Ostallgäu >>, sagte Franz-Josef Zindath.

Die Gebühren betragen nun je nach Buchungszeit zwischen 45 und 70 Euro. Dagegen bleiben die Öffnungs- und Buchungszeiten gleich.

Die Erhöhung der Gebühren fiel dem Gremium auch deshalb leicht, da im neuen Kindergartenjahr ein umgebautes und neu eingerichtetes Gebäude zur Verfügung stehe.

Derzeit wird im Kindergarten noch gearbeitet, bis zum 22. August soll aber alles fertig und der Umzug abgeschlossen sein. << Das wird knapp, aber wir werden es schaffen >>, so Steinhauser. Bei der Farbgebung für die Fassade ist der Gemeinderat noch uneins, doch für das neue Rathaus, das sich direkt an den Kindergarten anschließt und sowohl die Kinderkrippe als auch den Sitzungssaal und das Archiv enthält, soll entweder ein weißer oder leicht gräulicher Anstrich her. Das soll demnächst ebenso geklärt werden wie die Abdeckung des Vordachs.

Dagegen entschied sich der Gemeinderat nach einer Diskussion für die Bezeichnung des Amtssitzes: Da es sich um ein repräsentatives Gebäude mit gemeindlichen Einrichtungen handele, sei Rathaus ein angemessener Name, meint Steinhauser. Hannes Bauch wollte lieber ein Gemeindezentrum, während Heike Schmid ein Gemeindeamt vorschlug. Das Gremium stimmte mit acht zu vier Stimmen für die Bezeichnung Rathaus.

Klar war hingegen, dass die Gemeinde vier Waldwege mit einem 75-prozentigen Zuschuss des Vermessungsamtes in Marktoberdorf vermessen und später ausbauen lassen will. Zuvor sollen bei einem Treffen mit den Anliegern die Zufahrten und die finanzielle Beteiligung geklärt werden. Die Breite der Wege soll sieben Meter betragen.

Zudem wurde Zindath zum neuen Vertreter für die Mitglieder des Schulverbandsausschusses gewählt. Er ersetzt den kürzlich aus dem Gemeinderat ausgeschiedenen Helmut Unglert.

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