Seniorenkonzept
Gemeinde Irsee setzt auf Ideen und die Mitarbeit der Bürger

Die Gemeinde Irsee geht erste Schritte in der Umsetzung eines Seniorenkonzeptes «Alt werden in Irsee». Vor Kurzem fand dazu eine Informationsveranstaltung statt. Nun will der Sozialausschuss des Gemeinderates erste Maßnahmen umsetzen. Zudem gibt es eine Gruppe von Bürgern, die mitarbeiten will. «Es soll nämlich kein Programm für alte Leute sein. Wir wollen Aktionen von und mit älteren Bürgern der Gemeinde in Zusammenarbeit mit der Dorfgemeinschaft», erklärt Dritte Bürgermeisterin Inge Lechner.

Das vom Gemeinderat initiierte Konzept scheint anzukommen: Zur Auftaktveranstaltung kamen rund 25 Bürger, die das Projekt mittragen wollen. Mit dem Konzept will die Gemeinde auch auf die demografische Entwicklung reagieren, nach der künftig immer mehr ältere Bürger im Dorf leben werden. Bislang konnten sich Bürger an den Gemeinderat wenden, einige Anregungen wurden schon umgesetzt. Nun soll der Sozialausschuss mit Lechner, Martin Gedler, Georg Heinle und Michael Stadler weitere Ideen aufnehmen und versuchen, sie mit den interessierten Bürgern und der Gemeinde umzusetzen. Dazu kommen noch die Vereine, über die schon viel Seniorenarbeit laufe.

Faltblatt erscheint

Demnächst soll zunächst ein Faltblatt erscheinen, um das Projekt vorzustellen und voranzutreiben. Kurzfristig sollen eine zusätzliche Informationstafel am Marktplatz aufgestellt, eine Parkerlaubnis für ältere Mitbürger vor der Kirche erteilt und diese im Mitteilungsblatt informiert werden. Zudem wolle man mit der Leiterin der Grundschule über einen Computerkurs für Senioren in der Schule sprechen, kündigt Lechner an. Mittelfristig seien Sammelbestellungen für Einkäufe, ehrenamtliche Fahrdienste oder Notrufeinrichtungen denkbar. Zukunftsmusik seien vorerst Ideen für eine Wohngemeinschaft oder ein betreutes Wohnen für Senioren in der Gemeinde. Dennoch sollen alle Ideen weiter verfolgt werden. Dazu gehöre auch ein «öffentliches Wohnzimmer» - gleichsam eine Begegnungsstätte für Jung und Alt.

Schließlich soll das Konzept ältere Mitbürger nicht separieren, sondern auf sie zugeschnitten sein, meint Lechner. «Das Konzept muss auf jeden Fall durch die Mitwirkenden wachsen», sagt sie weiter. (fro)

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