Bürgerversammlung
Geh- und Radweg zwischen Stiefenhofen und Mittelhofen könnte 201314 realisiert werden

Ein langgehegter Wunsch könnte schon bald in Erfüllung gehen: Der Geh- und Radweg zwischen Stiefenhofen und Mittelhofen könnte schon 2013/14 realisiert werden. Bürgermeister Anton Wolf ist zumindest 'guter Dinge', dass das Projekt sowohl in das Straßeninvestitionsprogramm des Landkreises aufgenommen als auch durch entsprechende Grundstücksverkäufe ermöglicht wird. Der knapp ein Kilometer lange Weg entlang der Kreisstraße LI 14 soll, nach ersten groben Schätzungen, rund 300 000 Euro kosten – so Wolf auf der Bürgerversammlung.

Die Kosten müsste der Landkreis übernehmen. Doch dort fehlt das Geld. Die nach Wolf nun denkbare Aufteilung sieht so aus: 50 Prozent übernimmt der Freistaat, 25 Prozent der Landkreis und 25 Prozent die Gemeinde. Er stellte vor rund 140 Bürgern – eine laut Wolf 'fast rekordverdächtige Zahl' – in der Festhalle auch eine Planung für das Projekt vor. Danach soll der neue Weg primär nördlich der LI 14 verlaufen und erst kurz vor Mittelhofen auf die andere Straßenseite wechseln – inklusive neuer Querungshilfe.

Weitere Themen in der Bürgerversammlung:

In den nächsten Tagen trifft das neue Feuerwehr-Fahrzeug ein. Es kostet rund 220 000 Euro und wurde im Rahmen einer Sammelbestellung beschafft. Es ersetzt das bisherige Fahrzeug aus dem Jahr 1979 und soll am 23. April 2013 geweiht werden.

Das Neubaugebiet Haldenacker hat den Gemeinderat im zu Ende gehenden Jahr in acht Sitzungen beschäftigt. Inzwischen konnten Abwasserkanäle verlegt werden. Mit der Ausschreibung der Erschließungsmaßnahmen rechnet Bürgermeister Wolf Anfang 2013, mit der Erschließung selbst im Frühjahr.

Ausführlich stellte Wolf den anstehenden Umbau der Spielgruppe zu einer Kinderkrippe vor. Hier hofft er auf einen Förderbescheid noch vor Weihnachten. Die Kosten in Höhe von 214 000 Euro lösten ein Raunen in den Zuhörer-Reihen aus. Mit mindestens 165 000 Euro an Zuschüssen rechnet die Gemeinde.

'Niederschmetternd' sind für den Bürgermeister die aktuellen Geburtszahlen. Nachdem jahrelang mindestens 20 Kinder geboren wurden, sind es in diesem Jahr bislang nur sieben. Langfristig führe diese 'beängstigende Zahl' zu Kombi-Klassen an der Grundschule, so Wolf.

Ein Thema im Gemeinderat werde im nächsten Jahr die Diskussion über eine Urnenwand auf dem neuen Friedhof sein, so Wolf. Bislang gibt es nur Urnen-Gräber. Jetzt sieht der Bürgermeister die Zeit für eine zusätzliche Urnenwand, der gegenüber bislang Vorbehalte geherrscht hätten.

Eine Verbesserung der Internet-Versorgung per Glasfaser-Anbindung sei kurzfristig kaum möglich und werde die Gemeinde wohl einen sechsstelligen Betrag kosten. Negativ wirke sich aus, dass die Gemeinde über vier Ortsnetze erreichbar sei. Allenfalls in den Vorwahl-Bereichen 08383 und 08386 sei eine Lösung absehbar.

Jochen Hodrus und Helga Puchelt hatten schriftlich angefragt, ob die Gemeinde künftig Protokolle der Gemeinderatssitzungen im Internet veröffentlichen könne. Das sei möglich, antwortete Wolf.

Ausführlich ging Wolf auf das Thema Windenergie ein. Sie gehöre zweifellos zur Energiewende, aber: 'Es muss passen.' Das sei in der zerklüfteten Landschaft um Stiefenhofen derzeit nicht der Fall.

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