Jubiläum
Frauenbund Denklingen feiert 30-jähriges Bestehen

Die Jubiläumsfeier zum 30-jährigen Bestehen des Frauenbunds Denklingen begann mit einem besinnlichen Gottesdienst in der Osteraufkirche, bei dem Lichter für die verstorbenen Mitglieder angezündet wurden. Der Frauenbundchor umrahmte die Messe. Dekan Oliver Grimm zeichnete den Frauenbund als Brücke zwischen dem Dorf und der Kirche, der Welt und dem Glauben.

Anschließend trafen sich alle im festlich geschmückten Saal des Pfarrheims. Sylvia Stahl, die junge Vorsitzende des Frauenbunds, begrüßte die Gäste und es wurde für alle reichlich wohlschmeckendes Essen aufgetragen.

Die frühere Vorsitzende Leni Waldhör hatte eine Chronik des Frauenbunds erstellt und trug in ihrer humorvollen Art die Höhepunkte der vergangenen 30 Jahre vor.

Von Pfarrer Jakob Zeitlmeir 1982 ins Leben gerufen, hat sich der Frauenbund mit seinen vielen Aktionen im Jahreskreis, wie dem alljährlichen Adventsbasar, zu einer tragenden Säule des Gemeindelebens entwickelt.

Rosmarie Kößl leitete den Verein bis 2000, darauf folgte Leni Waldhör bis 2010. Seitdem führt Sylvia Stahl den Verein. 'Bunte Abende' und Vorträge lockten immer viele Besucher an. In diesen 30 Jahren wurden laut Leni Waldhör nahezu 50 000 Euro 'erbastelt' und für wohltätige Zwecke gespendet.

'Dekan Grimm hat immer ein offenes Ohr für uns', so Leni Waldhör, 'es bleibt ihm aber auch nichts anderes übrig.'

Spätestens jetzt wich jede Anspannung und Sylvia Stahl berichtete über die vergangenen 25 Jahre des Frauenbundchors, der mit seiner Chorleiterin Andrea Finsterwalder inzwischen weithin bekannt und beliebt ist. Finsterwalder ist seit mittlerweile 20 Jahren Chorleiterin.

In den Grußworten vom ehemaligen Pfarrer Jakob Zeitlmeir, der seinen Witz noch nicht verloren hat, der Diözesanvorsitzenden Susanne Bernheim – 'ich habe noch nie so viel herzerfrischende Fröhlichkeit bei einer Veranstaltung erlebt wie hier' – Bezirksleiterin Zenzi Vogel und Bürgermeisterin Viktoria

Horber, die den Frauenbund mit einem Baum mit starken Wurzeln verglich, kam jeweils die Dankbarkeit zum Ausdruck für das uneigennützige Handeln der Frauenbundfrauen zum Wohle der Allgemeinheit.

Für besondere Heiterkeit sorgte schließlich Mesner Gottlieb Gilg, der beantragte, die Mitgliedschaft im Frauenbund auch den Männern zu ermöglichen. Der Abend wurde immer wieder mit Liedern des Frauenbundchors – unter anderem einem Überraschungslied plus Torte für Chorleiterin Andrea Finsterwalder – gewürzt.

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