Silvester Röthenbach feiert 2011 sein 1150-jähriges Bestehen - Waldemar Stiefenhofer sagt zu
Feuerwerk zum Start ins Jubiläumsjahr

Mit einem «Knaller» startet Röthenbach in sein Jubiläumsjahr: In der Neujahrsnacht wird Waldemar Stiefenhofer ein gigantisches Feuerwerk abbrennen. In den letzten Jahren zog er in Lindenberg und Scheidegg jeweils Tausende Zuschauer an - hatte in der letzten Silvesternacht aber das Pech, dass starker Nebel die Sicht auf das Feuerwerk weitgehend unmöglich machte.

Großes Jahresprogramm

Im Jahr 861 wurde Röthenbach erstmals urkundlich erwähnt. Die Gemeinde feiert somit 2011 das 1150-jährige Bestehen. Neben einem Festakt und dem Bezirksmusikfest stehen weitere Veranstaltungen auf dem Jahresprogramm, vornan eine große Silvesterparty, deren Veranstalter die Gemeinde ist. Wolfgang Vogler vom «M.L. Getränkeservice» hat gemeinsam mit Jochen und Karin Bentele von der «Wein-Insel» ein Festzelt samt DJ (Disc Jockey) organisiert. «Ab 22 Uhr kann hier zu Party-Musik gefeiert werden», kündigt Vogler an. Die Idee zu einer großen Silvesterparty in Röthenbach hatte er schon länger - «nun bietet sich das Gemeinde-Jubiläum an, diese Idee umzusetzen».

Schon vor Jahren sprach er deshalb Waldemar Stiefenhofer an. Dessen Feuerwerke zogen in den letzten Jahren mehr und mehr Zuschauer an. «Begonnen hat es vor gut zehn Jahren auf einer Wiese hinter meinem Haus in Lindenberg», erinnert sich Stiefenhofer. «Anfangs kamen 30 Zuschauer, dann Hunderte, dann Tausende». Als die Wiese bebaut wurde, fand das Feuerwerk im Bereich des jetzigen Stadtparks statt. Im Jahr darauf wurden sich Stiefenhofer und die Stadt Lindenberg nicht einig, weshalb das Feuerwerk in Scheidegg stattfand. An Neujahr 2010 stiegen die Raketen dann beim Lindenberger Hallenbad in die Nebelnacht. Zuletzt hatte Stiefenhofer bei der Eröffnung des Stadtparks im Sommer mit einem Feuerwerk begeistert.

500 Kilo Feuerwerkskörper

«Auf keinen Fall kleiner, eher noch größer» als in den Vorjahren soll das Feuerwerk in Röthenbach werden, verspricht Stiefenhofer. Die Kosten für die halbe Tonne Feuerwerkskörper übernimmt die Gemeinde Röthenbach. «Das ist im Jubiläums-Etat drin», so Bürgermeister Bert Schädler. Stiefenhofer stellt sein technisches Equipment und sein Know-How. Er schätzt, den ganzen Silvestertag gemeinsam mit einem halben Dutzend Helfer mit dem Aufbau beschäftigt zu sein. Das Feuerwerk mit Musik wird von einem Computer gesteuert. Mehrere Kilometer Kabel werden verlegt.

Hinter dem Bauhof

Aufgebaut wird das Feuerwerk hinter dem Bauhof der Gemeinde. In jedem Fall wird das Feuerwerk für alle Zuschauer wieder kostenlos sein. An sie richtet Stiefenhofer schon heute den Appell, keine eigenen Feuerwerkskörper mitzubringen. Deren Abbrennen inmitten der Menschenmassen sei zu gefährlich.

 

Waldemar Stiefenhofer lässt sein Feuerwerk heuer über Röthenbach explodieren - so wie zuletzt an Silvester 2009 in Lindenberg. Archivfoto: Adi Ballerstedt

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