Gemeinderat
Feuerwehrhaus in Osterzell auf der Zielgeraden

Mit dem neuen Feuerwehrhaus ist die Gemeinde Osterzell 'auf der Zielgeraden', so Bürgermeister Johann Strohhacker. Bei der jüngsten Sitzung genehmigten die Räte unter anderem das von der Wehr beantragte Material für die Einrichtung der Werkstatt (1300 Euro) und den Kauf von 50 Metallspinden für die Umkleide (rund 4600 Euro).

Nicht erweichen ließ sich der Gemeindechef mit Zustimmung der meisten Räte allerdings beim Termin des Einweihungsfests, den die Floriansjünger lieber in das Frühjahr verschoben hätten: Gefeiert wird, wenn der Bau fertig ist – und zwar am 14. Oktober. Bis dahin soll das neue Feuerwehrhaus so weit fertig und das Feuerwehrauto umgezogen sein, meinte Strohhacker.

Mit den Arbeiten geht es recht gut voran: Der Estrich ist inzwischen eingebracht und war fast 2000 Euro günstiger als geplant, weil statt des Fließ- ein Zementestrich verwendet wurde, der laut Zweitem Bürgermeister Alfons Strohhacker 'denselben Zweck erfüllt'. Kommende Woche wird die Stahltreppe gesetzt, beim Grundieren helfen die Wehrmänner mit.

Um die nötige Trittschalldämmung und die Sockelleisten zum von Erwin Merk gestifteten Parkett kümmert sich Irmgard Bechtel, für das erforderliche Gestell im Fluchtbereich des Obergeschosses erstellt Peter Prestele den Plan, der für die Zuschussbeantragung notwendig ist.

Um die Probleme mit den Türzargen soll sich das beauftragte Ingenieurbüro kümmern, die acht Türen werden bestellt und in fünf bis sechs Wochen geliefert.

Über die Treppenfliesen, zu denen der Bürgermeister einige Muster vorzeigte, soll in der nächsten Sitzung entschieden werden. Für den Schulungsraum sind die Floriansjünger noch auf der Suche nach gebrauchten Möbeln.

Jeweils einstimmig segneten die Gemeinderäte die Kosten von 2 177 Euro für den Beitrag Osterzells zum Erlebnisradweg 'Sachsenrieder Bähnle' sowie den zugehörigen Kooperationsvertrag zwischen allen an dem Projekt beteiligten Gemeinden ab.

Keine Einwände hatten sie zudem gegen die Pläne der LEW, in Ödwang eine neue Trafostation aufzustellen, nachdem die alte die erhöhte Stromeinspeisung aus einer Fotovoltaikanlage nicht mehr bewältigt. Dazu muss die Straße aufgerissen werden.

Etwas billiger als im vergangenen Jahr kommen die Mäh- und Mulcharbeiten an den Böschungen beim Geh- und Radweg: Weil sich ein Abnehmer für das Schnittgut gefunden hat, fallen für die beiden Schnitte nun rund 300 Euro weniger an, insgesamt 3132 Euro. 120 Euro kostet die dringend notwendige Leerung des vor zwei Jahren im Pfarrstadl eingebauten Fettabscheiders.

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