Special Straßenbauprojekte im Allgäu SPECIAL

Verkehrsministerin stellt 1,27 Millionen Euro in Aussicht
Fertigstellung von Mauerstettener Straße und Straße Am Hang in Kaufbeuren steht kurz bevor

In den letzten fünf Jahren hat der Freistaat Bayern die Stadt Kaufbeuren mit Zuwendungen in Höhe von rund 1,7 Millionen Euro bei Straßen- und Brückenbaumaßnahmen unterstützt. (Symbolbild)
  • In den letzten fünf Jahren hat der Freistaat Bayern die Stadt Kaufbeuren mit Zuwendungen in Höhe von rund 1,7 Millionen Euro bei Straßen- und Brückenbaumaßnahmen unterstützt. (Symbolbild)
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Die Stadt Kaufbeuren arbeitet weiter an einem zeitgemäßen Ausbau des innerörtlichen Verkehrsnetzes und an mehr Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer. Ein wichtiger Baustein hierfür ist der bereits im Januar 2020 begonnene Ausbau der Mauerstettener Straße und der Straße Am Hang. Dringender Handlungsbedarf bestand hier vor allem wegen den unterdimensionierten und in Teilen völlig fehlenden Fuß- und Radwegen.

Bayerns Verkehrsministerin Kerstin Schreyer, die nun eine staatliche Förderung des Ausbaus in Höhe von 1,27 Millionen Euro in Aussicht stellte, freut sich, damit einen wichtigen Beitrag zu mehr Verkehrssicherheit leisten zu können: "Nach dem Ausbau entsprechen die beiden Straßen nicht nur den Anforderungen an das gestiegene Verkehrsaufkommen. Fußgänger und Fahrradfahrer werden durch die Maßnahme künftig deutlich sicherer an ihr Ziel kommen. Dafür beteiligt sich der Freistaat gerne an den Kosten."

Straßen entsprechen nicht mehr heutigen Anforderungen

Die Mauerstettener Straße im Zuge der Staatsstraße 2014 und die Straße Am Hang im Zuge der Kreisstraße KF 16 entsprechen in ihrem aktuellen Zustand nicht mehr den heutigen Anforderungen an eine verkehrssichere Straßenverbindung, insbesondere für den nicht motorisierten Verkehr wie Fußgänger und Radfahrer. Angesichts der weiter zunehmenden Verkehrsentwicklung entschied sich die Stadt Kaufbeuren daher für den Ausbau der beiden Straßen. Im Zuge der Bauarbeiten werden die Fahrbahn auf eine Breite von 4,50 Meter ausgebaut und beiderseits 1,50 Meter breite Fahrradschutzstreifen und 2,50 Meter breite Gehwege angelegt. Auto- und Radfahrer müssen damit in Zukunft nicht mehr eine gemeinsame Fahrbahn teilen, die Sicherheit gerade für den nichtmotorisierten Verkehr wird spürbar steigen. Übersichtlichere Abbiegesituationen durch die Neuordnung der Kreuzungsbereiche kommen künftig aber auch den Autofahrern zu Gute.

Kaufbeuren investiert knapp 2,3 Millionen Euro

Die Maßnahme wurde unter anderem aus Gründen des Naturschutzes bereits im vergangenen Winter begonnen, die Fertigstellung steht kurz bevor. Insgesamt investiert die Stadt Kaufbeuren knapp 2,3 Millionen Euro in die Maßnahme. Der Freistaat sagte nun eine Anteilsfinanzierung in Höhe von 65 Prozent der förderfähigen Kosten zu, was eine Zuwendung in Höhe von knapp 1,3 Millionen Euro bedeutet.

In den letzten fünf Jahren hat der Freistaat Bayern die Stadt Kaufbeuren mit Zuwendungen in Höhe von rund 1,7 Millionen Euro bei Straßen- und Brückenbaumaßnahmen unterstützt. Insgesamt erhalten Landkreise, Städte und Gemeinden in Bayern vom Freistaat jährlich rund 250 Millionen Euro für Projekte zur Verbesserung ihrer Straßennetze. Dazu gehören neben der Verstärkung von Fahrbahnen und Brücken beispielsweise auch der Radwegebau, der verkehrssichere Umbau von Kreuzungen oder der Bau von Busspuren.

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