Integration
Fast jeder dritte Flüchtling im Ostallgäu arbeitet

Flüchtlinge sind besser als ihr Ruf, findet Thomas Liebner: 'Die meisten von ihnen wollen unbedingt arbeiten, um sich eine Existenz ohne Geld vom Jobcenter aufzubauen.' Liebner, der Chef des Jobcenters Ostallgäu ist, ist davon überzeugt, dass zahlreiche Geflüchtete das schaffen werden. 'Da sind viele Leute dabei, die etwas können.'

Liebner belegt seine Ansicht mit Zahlen. Demnach wurde im Jahr 2017 im Ostallgäu eine Integrationsquote von 28,5 Prozent erreicht. Das heißt, von 648 arbeitsfähigen 'Kunden mit Fluchthintergrund' wurden 185 in Arbeit gebracht. Und damit seien keinesfalls Minijobs gemeint.

Wie Franziska Albrecht, Teamleiterin Arbeitsvermittlung im Jobcenter, berichtet, gelang es vielmehr, 145 im Landkreis Ostallgäu anerkannte Flüchtlinge in eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung zu bringen. 29 begannen eine betriebliche Lehre.

Mehr über das Thema erfahren Sie in der Donnerstagsausgabe der Allgäuer Zeitung, Ausgabe Kaufbeuren, vom 25.01.2018.

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Autor:

Heiko Wolf aus Kempten

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