Spatenstich
Es geht los

Ganze elf Jahre ist es inzwischen her, dass in der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde der Christuskirche in Neugablonz erstmals das Thema 'Kirchenumbau' angeschnitten wurde. Hürden mussten genommen, kritische Geister überzeugt und Gelder gesammelt werden. Nun kann die Phase der Realisierung beginnen: Die Gemeinde feierte den ersten Spatenstich zum 1,8-Millionen-Euro-Projekt.

Gäste jeden Alters hatten sich an der Kirche versammelt, wo ein großes Erdloch bereits vom Baubeginn zeugt. Unter den Gemeindemitgliedern herrschte eine erleichterte Stimmung und 'endlich' war wohl das am meisten verwendete Wort an diesem sonnigen Nachmittag. Pfarrer Christoph Grötzner bedankte sich, auch im Namen seines Kollegen Wolfgang Krikkay, bei allen Beteiligten und Spendern für den Zusammenhalt und Rückenwind über die lange Zeit hinweg. 'Jeder, der auch nur zehn Cent gespendet hat, hat geholfen', so der Geistliche.

Oberbürgermeister Stefan Bosse zeigte sich vom Einsatz der Gemeinde beeindruckt: 'Selbst im stürmischsten Wind gibt es hier eine stützende Hand.' Er betonte, dass ihm und der Stadt Projekte dieser Art sehr am Herzen lägen und man diese nach Möglichkeit unterstütze.

Der geplante Ausbau und die Sanierung des Gemeindezentrums werden aus Eigenmitteln der Kirchengemeinde sowie von der Landeskirche und der Stadt finanziert. Grötzner ist zuversichtlich, dass die Bauarbeiten planmäßig abgeschlossen werden: 'Das Ende ist absehbar. Weihnachten 2012 wird definitiv in den neuen Räumen stattfinden.'

Vom erweiterten Altarraum, der erhöhten Anzahl an Sitzplätzen und dem Ausbau der Räume im Untergeschoss der Kirche sollen alle Kirchenmitglieder profitieren. Auch wenn auf das benachbarte Gemeindehaus in Zukunft verzichtet wird, sollen im umgebauten Gotteshaus genügend Räume für ein buntes Kirchenleben vorhanden sein. 'Die Kirche wird in eine sich verändernde Gesellschaft hineingebaut.

Die Bevölkerungszahlen schrumpfen. Irgendwann würde sich der Erhalt beider Gebäude nicht mehr lohnen', so Grötzner. Seit Mai arbeitet eine Gruppe Jugendlicher im Zuge des Programms 'Stärken vor Ort' und unter dem Motto 'Yes, we can' (Ja, wir schaffen das) auf der Baustelle. Nun übernimmt eine Baufirma die weiteren Arbeiten. Nach wie vor ist es der Gemeinde aber wichtig, möglichst viele soziale Projekte einzubinden.

Daher wird auch die Handy-Sammel-Aktion zugunsten des Kirchenbaus weiter bestehen.

Nach einem abschließenden gemeinsamen Gebet schilderte ein musikalischer Beitrag der 'Sterne' die Stimmung unter den Gemeindemitgliedern sehr passend: Der Chor sang: 'Wir machen uns auf den Weg.'

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