Hilfsprojekt CCARA
Ein Kinderdorf für Waisen - Gymnasium Lindenberg hilft mit Spenden von Sponsorenlauf

Das Hilfsprojekt CCARA hat den Grundstein gelegt für ein weiteres Waisenheim in Südindien. Außerdem wurde ein zweiter Schlafsaal eingeweiht. Möglich gemacht haben es auch die Schüler des Lindenberger Gymnasiums mit einer Spendenaktion, wie die 2. Vorsitzende Heike Maurus berichtet, die wie alljährlich für zehn Tage die wachsenden Projekte mit Vereinsmitgliedern besucht hat.

In einem entlegenen ländlichen Gebiet von Tamil Nadu soll ein Kinderdorf entstehen auf einer Fläche von rund einem halben Hektar. Es ist gedacht für die Waisenmädchen, die wegen der hohen Mitgiftforderungen im Falle einer Hochzeit niemand möchte. Hier sollen nacheinander bis zu sechs kleine Häuschen entstehen; in jedem werden acht Mädchen zusammen mit einer Hausmutter, einer Witwe, wohnen.

7000 Euro kostet ein Häuschen

Der laufende Unterhalt soll durch die Vergabe von Patenschaften finanziert werden mit dem Ziel, den Mädchen eine Ausbildung zu ermöglichen. «Das Geld für das erste Häuschen, 7000 Euro, hat der Verein bereits beisammen. Mit dem Bau kann begonnen werden,» freut sich die 2. Vorsitzende.

Feierlich wurde zusammen mit den Waisenmädchen ein neuer zweiter Schlafsaal eingeweiht, der einen Wohnraum für eine Betreuerin mit einschließt. Dies bedeutet, dass die Mädchen nun in zwei Gruppen mit je 25 Kindern auf zwei großzügigen Wohnbereichen mit je einer Betreuerin wohnen können.

Der Schlafsaal hat 7000 Euro gekostet, finanziert vom Round Table-Club in Bielefeld-Sennestadt und dem Erlös des Schulfestes des Gymnasiums Lindenberg.

Im Erdgeschoß des zweistöckigen Gebäudes befindet sich die neue Küche mit Essraum, den ebenfalls das Gymnasium Lindenberg durch einen Sponsorenlauf letztes Jahr mitfinanziert hatte.

Selbst Geld verdienen

Heike Maurus berichtet zudem vom Mädchen-Heim, in dem 50 Waisen- und Halbwaisen aus den unterprivilegierten Bevölkerungsschichten betreut werden. «Fünf Mädchen sind nun schon soweit, dass sie sich in Berufsausbildung befinden und bald in die Unabhängigkeit entlassen werden können, also selbst Geld verdienen, etwa als Krankenschwester, Schneiderin oder Sekretärin», teilt sie mit.

«Desweiteren unterhalten wir vier Kindergärten mit insgesamt 200 Kindern, unterstützen eine Schule mit englischsprachigem Unterricht für 110 Kinder aus den unteren Kasten und helfen, Existenzen für Lepra-Familien zu gründen durch die Vergabe von Schafen in zwei Leprakolonien mit insgesamt 320 Bewohnern.»

Autor:

Allgäuer Zeitung aus Kempten

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