Vorhaben
Eggenthal beschäftigt sich mit verschiedenen Bauprojekten

Der Verlauf für die Hochwasserschutzmaßnahme am Röhrwanger Mühlbach sei in geregelten Bahnen. 'Es läuft wie geplant', meinte Bürgermeister Harald Polzer bei der jüngsten Sitzung des Gemeinderats. Derzeit werden die Betonarbeiten für das Bauwerk ausgeführt. Sie sollen bis Ende des Monats abgeschlossen sein. Danach könnten die Erdarbeiten für den Damm vorangetrieben werden.

Positiv sei auch, dass die Zuschüsse vom Wasserwirtschaftsamt, die seit heuer von der Zentrale in München zusätzlich genehmigt werden müssen, möglicherweise in diesem Jahr fließen, berichtete Polzer. Dann müsse die Gemeinde nicht auf Kredite zurückgreifen, deren Aufnahme sie deshalb in den Haushalt eingeplant hatte (wir berichteten).

Weniger geplant war der Bauantrag für einen Geräteschuppen samt Terrasse in Eggenthal. Die Gemeinderäte waren erstaunt, wie dicht das Grundstück schon bebaut ist – doch alle Veränderungen entsprächen wohl dem Bebauungsplan von 1993. Die Bebauungsdichte liege auf dem Grundstück aber bei rund 50 Prozent. Zwar seien laut Bauordnung bis zu 80 Prozent erlaubt, doch dass sei nur in Städten sinnvoll, meinte Polzer. Zumal der Durchschnitt der Bebauungsdichte in Eggenthal zwischen 25 und 35 Prozent liege.

Zwar gab sein Gremium bei drei Gegenstimmen das Einvernehmen für das Vorhaben. Allerdings, so hieß es, sollten die Veränderungen überwacht werden. Der Gemeinderat verweist außerdem auf die dicht bebaute Fläche sowie die Bedenken der Nachbarn. Das Vorhaben muss nun vom Landratsamt genehmigt werden.

Daneben waren noch zwei weitere Bauanträge für das Dorfbild von Bedeutung. In einem Fall ging es um den Neubau eines Hauses an der Römerstraße. Dafür wurde eine Ergänzungssatzung notwendig. Zwar hatte der Bauherr seine Planung bei der Giebelausrichtung und der Kniestockhöhe angepasst, doch für einige Details musste die Satzung ergänzt werden. 'Wir regeln so viel, um danach wieder viele Ausnahmen zu genehmigen', kritisierte Ludwig Stedele.

Der Gemeinderat bewilligte die Satzung deshalb einstimmig, wies aber daraufhin, dass die Höhe des Fundamentes nur 30 Zentimeter oberhalb des Straßenniveaus liegen darf.

Der zweite Antrag betraf lediglich den Neubau einer Doppelhaushälfte mit Garage in Eggenthal. Doch damit einher geht der Abriss eines aufgelassenen Bauernhofes.

Wegbeschilderung einheitlich

Schließlich schlug der Bürgermeister eine einheitliche Wegebeschilderung für Eggenthal vor. Ärzte, Gaststätten, Marien Seelenkapelle oder kommunale Einrichtungen sollen dadurch schneller zu finden sein. Peter Belm warnte vor einem 'Schilderwald'.

Dennoch war sich der Gemeinderat einig, dass eine Arbeitsgruppe mit Matthäus Bartenschlager, Maurus Gerle, Alfred Schleifer und Polzer ein Konzept für eine mögliche Beschilderung erstellen soll.

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