Blasmusik
Ebenhofener Kapelle bietet bei Weihnachtskonzert ansprechendes Programm

Ein breit gefächertes Programm bot die Musikkapelle Ebenhofen unter der Leitung von Richard Neuhauser bei ihrem Weihnachtskonzert. Eröffnet wurde es vom Jugendorchester Biessenhofen (JOB) mit 'Ranger Rock' von Brian Connery. Mit 'Nativity – Away in a Manger' war ein Werk für Orchester und Soloflügelhorn, gespielt von Maximilian Fanderl, ausgewählt worden. Neben modernen Kompositionen spielte das JOB mit dem 'Winter-Largo' aus Antonio Vivaldis 'Vier Jahreszeiten', arrangiert von Freek Mestrini, auch ein klassisches Werk.

Zum Abschluss trugen die Jungmusikanten 'Abba Gold' vor. In diesem Arrangement von Ron Segberts wurden bekannte Stücke der schwedischen Popgruppe verarbeitet. Nach langem Applaus folgte der Marsch 'Military Escort' als Zugabe. Zu Beginn des folgenden Auftritts der Stammkapelle durften alle Jungmusikanten, die die D 1-Bläserprüfung bestanden haben, mitspielen.

So brachte ein knapp 70-köpfiges Orchester den Choral 'To my Country' von Bernhard Zweers zu Gehör. Diese klangvolle Hommage des Komponisten an seine niederländische Heimat wurde durch Johann de Meij arrangiert. 'Silva Nigra' hieß das nächste Stück, in dem Markus Götz Szenen aus dem Schwarzwald musikalisch darstellt.

Die Ehrungen beim Konzert nahm Bezirksdirigent Johann Hartmann vor, der die Arbeit der Musikkapelle, insbesondere im Nachwuchsbereich, würdigte. Bürgermeister Wolfgang Eurisch sprach in seinem Grußwort die besten Wünsche für das kommende Jahr aus. Das musikalische Programm ging dann mit der 'Hornissen-Polka' von Martin Scherbacher weiter.

Diese Solopolka für Horn wurde von den sechs Hornisten der Kapelle bravourös gemeistert. Als kleine Überraschung übernahm Ehrendirigent Alfred Waldmann beim Marsch 'Die Regimentskinder' von Julius Fucik den Taktstock.

Ebenfalls mit einem Werk aus der Feder Fuciks, dem 'Florentiner Marsch' mit seiner Mischung aus verspielten Melodien und klaren Klängen, begannen die Musikanten den zweiten Teil des Konzerts. Ein Glanzlicht des Abends war 'Oregon' von Jacob de Haan. Die Musikanten nahmen die Zuhörer mit auf eine Zugfahrt durch den Nordwesten der USA.

Mit der Filmmusik zu 'Out of Africa' von John Barry, arrangiert durch Johann de Meij, waren Musiker und Zuhörer sodann unversehens in den unendlichen Weiten des afrikanischen Kontinents gelandet. Zum Abschluss gingen – gekonnt vorgetragen – die berühmten Melodien aus 'Tanz der Vampire' von Jim Steinmann, arrangiert durch Wolfgang Wössner, schnell ins Ohr.

Für ihren gelungenen Auftritt erntete die Musikkapelle viel Applaus, sodass sie um einige Zugaben nicht herumkam. Dafür griff Dirigent Neuhauser wie gewohnt auf traditionelle Blasmusik zurück, etwa die 'Träumerei' von Mark Sven Heidt. Der Walzer wurde von Martina Heiland dirigiert, die während der vergangenen Jahre neben Neuhauser die musikalischen Geschicke der Musikkapelle Ebenhofen leitete.

Mit der Marschpolka 'Jubiläumsklänge' von Peter Schad entließ die Kapelle ihre Zuhörer aus der festlich geschmückten Turnhalle.

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