Gemeinderat
Diskussionen um Breitbandversorgung - Sorgenkind Großried

Die Gemeinde Baisweil hofft, bei der der Breitbandversorgung weiter voranzukommen. Die Kommune hatte sich am Auswahlverfahren des Landratsamtes beteiligt, um eine Versorgung für Lauchdorf und Großried zu erhalten, erklärte Bürgermeister Thomas Steinhauser bei der jüngsten Sitzung des Gemeinderates. Für Lauchdorf meldeten sich drei Anbieter - von denen einer bereits pleite sei und ein Zweiter keine machbare Technik anbiete. Mit dem Dritten soll nun eine Einigung erzielt werden.

Franz-Josef Zindath schlug eine Lösung vor: Sollte die Gemeinde für den Ausbau Fördermittel bekommen, könne der Anbieter Lauchdorf mit Glasfaser versorgen. Ansonsten will die Gemeinde abwarten. Da nämlich die Kosten für den Ausbau relativ überschaubar seien, gerate der Anbieter früher oder später unter Zugzwang, da sonst andere Firmen in die Bresche springen. Dagegen bleibt eine Kabellösung für das Sorgenkind Großried außen vor, denn sie sei nicht wirtschaftlich, berichtete Steinhauser. Er will sich nun über eine Funklösung für den Weiler informieren lassen.

Ein weiteres Thema war der Umbau des Kindergartens. Ende 2010 schloss der Gemeinderat die ersten Planungen dafür sowie für den Neubau der Kinderkrippe und des Gemeindeamtes ab. Dadurch wollte er noch in den Genuss staatlicher Fördermittel kommen. Diese wurden nun zugesagt. Nach dem momentanen Stand der Dinge sollen die gesamten Arbeiten knapp 1,2 Millionen Euro kosten. Nun könnten für die Krippe 305000 Euro und für den Kindergarten knapp 80000 Euro an Zuschüssen fließen. Durch die Zusage könne die Gemeinde ab April bauen lassen, ohne bereits den Haushalt aufgestellt zu haben. Das sei mit einer Vorfinanzierung durch die «Bayern Grund» möglich, einer Art Finanzierungsstelle des Freistaates für Großinvestitionen. Der Gemeinderat will sich mit der Möglichkeit intensiv beschäftigen. Er beschloss bereits, dass Kindergarten und Krippe während der Bauarbeiten in der Mehrzweckhalle untergebracht werden.

Die Gemeinde werde in dieser Zeit ein Büro ebenfalls in der Halle einrichten.

Das Gremium will demnächst die Arbeiten für den Rohbau ausschreiben. Das Heizsystem für das Gebäude stehe aber noch nicht fest: Der Gemeinderat favorisiert entweder Wärme aus Grundwasser mit Wärmepumpen oder aus einem Hackschnitzel-Blockheizkraftwerk eines örtlichen Gewerbebetriebs.

Zudem soll der Eingangsbereich im Kindergarten aus baulichen Gründen etwas verbreitert werden. Und aufgrund der Baumaßnahmen sollen vorerst die Kindergartengebühren auf dem jetzigen Stand bleiben. (fro)

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