Kinopremiere
Die Dreharbeiten bei ,,Wickie und die starken Männer hatten es in sich

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Wenn Wickie und die starken Männer Ende des Monats zu ihrem neuen Abenteuer in See stechen, ist auch der Ostallgäuer Schauspieler Olaf Krätke wieder mit an Bord. Als Wickies bärbeißiger, aber kluger Ratgeber Urobe wird Krätke auch in der Fortsetzung des Mega-Sellers an der Seite seiner Wikinger-Kumpels Tjure, Snorre, Gorm, Ulme und des dicken Faxe zu sehen sein.

Die Erwartungen an den zweiten Teil der Wickie-Saga sind hoch: Bei mehr als sechs Millionen Besuchern war ,,Wickie und die starken Männer" der erfolgreichste deutsche Kinofilm 2009.

Eine besondere Herausforderung für Regie und Filmcrew: ,,Wickie auf großer Fahrt" ist die erste deutschsprachige Real-3D-Produktion. Der kleine Wikingerjunge und seine großen Begleiter gehen also in die dritte Dimension.

Dreieinhalb Monate dauerten die Dreharbeiten für ,,Wickie auf großer Fahrt", allein sieben Wochen davon verbrachte die Crew auf der Mittelmeerinsel Malta. Herausgekommen ist, schwärmt Krätke, ,,eine wirklich spannende, klassische Abenteuerkomödie", die den Schwerpunkt mehr auf die Abenteuer- und Actionseite legt als der erste Wickie-Film.

Schon das Drehbuch hatte ihn überzeugt: ,,sehr temporeich und sehr actiongeladen". Der neue Regisseur Christian Ditter (Krätke: ,,ein absoluter Filmfreak") lässt die ,,starken Männer" bei ihrer Jagd auf den schrecklichen Sven (Günther Kaufmann), der Wickies Vater Halvar (Waldemar Kobus) entführt hat, mehr in den Vordergrund treten als Bully Herbig.

Es wurde richtig nass

Dafür mussten Krätke und seine Kollegen Nic Romm (Tjure), Christian Koch (Snorre), Mike Maas (Gorm), Partick Reichel (Ulme) und Jörg Moukaddam (Faxe) aber auch körperlich ran. ?Richtig nass? wurde es nicht nur am Walchensee, wo man wieder das Wikingerdorf Flake aufgebaut hatte. Auch die im Mittelmeer gedrehten Stuntszenen auf einem seetüchtigen Wikingerboot hatten es in sich.

,,In solchen Momenten nimmt einen die Geschichte wirklich gefangen", sagt Krätke - auch wenn man die Strapazen eines echten Wikingerlebens natürlich nur erahnen könne.

Umso bemerkenswerter findet Krätke, wie sich die ,,alten" und neuen Kinderstars des Abenteuer-Spektakels bei den anstrengenden Dreharbeiten geschlagen haben. Ein Fan des jungen Wickie-Darstellers Jonas Hämmerle ist Krätke schon seit dem Dreh für den ersten Wickie-Film. Trotz seines Erfolgs sei Jonas auch heute nicht abgehoben. ,,Der Rummel um ihn herum lässt ihn kalt. Er hat wieder einen tollen Job gemacht."

An der schauspielerischen Leistung des Kinderstars gab es ohnehin nichts zu mäkeln. ,,Absolut entzückend" sei Valeria Eisenbart als Wickies junge Verbündete, die furchtlose Svenja. Krätkes Profi-Urteil: ,,Eine springlebendige, äußerst begabte junge Schauspielerin."

Ob Komödien, Krimis, Dramen, oder Western und Heimatgeschichten: In Dutzenden Kinofilmen und Fernsehproduktionen stand Krätke schon vor der Kamera. Doch der Dreh in 3D war auch für den erfahrenen Mimen absolutes Neuland. Dass ein enormer Technikaufwand für die dreidimensionale Darstellung notwendig sein würde, hatte er erwartet. Nicht aber, wie viel Einfluss die 3D-Technik auf Regie und Darsteller hat. ,,Das ist ein ganz anderes Arbeiten", sagt er.

Die Vorteile aus Schauspieler-Sicht: ,,Weniger Schnitte, längere Szenen und mehr Filmdrehs live am Set". Der Nachteil: Es dauert länger, bis eine Szene im Kasten ist. Nicht nur der Vordergrund, auch der Hintergrund müsse perfekt auf die beiden Kameras ausgerichtet sein. Krätke: ,,Man muss viel mehr Geduld haben"

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