Breitbandprojekt
Denklinger Gemeinderäte beraten über Breitband-Kooperationsvertrag

Wieder kam das Thema DSL auf den Tisch des Denklinger Gemeinderats. Diesmal ging es um einen Nachtrag im Breitband-Kooperationsvertrag, dem alle Räte auch zustimmten. Laut Bürgermeisterin Viktoria Horber war dieser Nachtrag vor allem deshalb nötig geworden, weil der Ortsteil Dienhausen nun doch nicht mit einem eigenen Schaltverteiler versorgt wird. 'Damit kommt ja der ursprüngliche Vertrag nicht mehr voll zum Tragen', so Horber.

Auch entstehen durch den Wegfall von Dienhausen im Breitbrandprojekt geringere Kosten – es sind nun rund 300 000 Euro. Von einem Gespräch mit der Regierung von Oberbayern brachte die Denklinger Rathauschefin aber positive Nachrichten mit.

'Der staatliche Zuschuss in Höhe von 100 000 Euro bleibt uns erhalten, uns wurde auch eine Fristverlängerung zugesagt. Wir als Gemeinde können ja schließlich nichts dafür, dass Dienhausen nun doch nicht mit dabei ist', so Horber.

In der Ratssitzung kam erneut die Frage nach der Internetleistung für Dienhausen auf und ob sich der Ortsteil nicht wenigstens durch die Anschlüsse für Denklingen und Epfach automatisch auf etwas schnelleres Internet freuen dürfe. Viktoria Horber und Andreas Horber warnten allerdings davor, den Dienhausenern in dieser Richtung irgendwelche Hoffnungen zu machen.

Andreas Horber: 'Sie hatten auf das gelobte Land in Sachen Internet gehofft – und dann haben sie ihren Schaltverteiler für Dienhausen doch nicht bekommen. Wir sollten jetzt keine Versprechungen machen, die man dann nicht halten kann.'

Nachdem die Räte den Nachtrag zum Kooperationsvertrag abgesegnet hatten, fragte Josef Herz nach, ob man denn nicht jetzt wieder den Gemeindebereich Forchau ins Rennen schicken könnte.

Um nicht auf Kosten von über 500 000 Euro im Breitbrandprojekt zu kommen (was eine EU-Notifizierung nötig gemacht hätte), hatte man Forchau damals aus den Planungen für schnelleres Internet ausgeklammert.

'Weil aber Dienhausen jetzt raus ist, liegen wir ja unter den ursprünglichen Kosten', merkte Herz an. Bürgermeisterin Viktoria Horber verwies darauf, dass man darüber zuerst ausführliche Informationen einholen müsse und dann in einer der nächsten Sitzungen darüber entscheiden könnte. 'Über einen eventuellen Zusatz für Forchau müssen wir einen extra Beschluss fassen', so Horber.

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