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Defibrillatoren leisten wertvolle Dienste, doch die Standorte in Kaufbeuren sind noch zu unbekannt

Ottmar Venus von der Feuerwehr Neugablonz mit einem Defibrillator.
  • Ottmar Venus von der Feuerwehr Neugablonz mit einem Defibrillator.
  • Foto: Mathias Wild
  • hochgeladen von Michelle Aus dem Bruch

Defibrillatoren können Leben retten. Deshalb wurden sie in der Vergangenheit immer wieder mal in Firmen oder öffentlichen Einrichtungen in Kaufbeuren platziert, so etwa im Buron-Center und im Rathaus. Doch es gibt bis heute kein Verzeichnis darüber, wo sich Defibrillatoren in der Stadt befinden. Ersthelfer sind also bis dato auf sich gestellt. Zumindest in Neugablonz soll sich das auf Sicht ändern. Dafür setzt sich Zugführer Ottmar Venus von der Feuerwehr Neugablonz ein. Unterstützer hat er beim Verein Bürger retten Leben gefunden. Die Öffentlichkeit soll darüber beim Bürgerfest am 9. September informiert werden.

Schon vor über drei Jahren fing Venus an, sich mit dem Thema zu beschäftigen. Er stellte sich die Frage, wie er beispielsweise nachts um 3 Uhr an einen Defi gelangen könnte, wenn er einen bräuchte. Und er stellte fest, dass das in seinem Stadtteil nicht möglich ist. Denn lebensrettende Geräte hängen zwar zum Beispiel beim Gablonzer Siedlungswerk oder in der Gustav-Leutelt-Schule. Aber nach Geschäftsschluss sind sie nicht erreichbar. Über die Feuerwehr einen anzuschaffen, funktioniere nicht, weil dieser dann in erster Linie für die Feuerwehr da sein müsse.

Bei einem Termin in Augsburg traf Venus schließlich auf Vertreter des Vereins Bürger retten Leben (BrL). So entstand in Absprache mit der Stadt eine hoffnungsvolle Zusammenarbeit. Ziel ist es laut Venus, mehrere öffentlich zugängliche Defis in Neugablonz zu installieren. Der Stadtteil könnte dann als Modellprojekt für ganz Kaufbeuren fungieren.

Wie weit die Vorarbeit gediehen ist, erfahren Sie in der Dienstagsausgabe der Allgäuer Zeitung, Ausgabe Kaufbeuren, vom 04.09.2018.

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Autor:

Renate Meier aus Kempten

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