Kirchenkunst
Das bewegte Schicksal der Altdorfer Vesperbilder

Im 13. Jahrhundert entstand als Andachtsbild die Darstellung der trauernden Mutter Maria mit dem Leichnam des vom Kreuz abgenommenen Christus auf ihrem Schoß.

Diese Darstellung verkörpert in aller Eindringlichkeit den Mutterschmerz. Sie wird als 'Pietà' (ital. Frömmigkeit) oder auch als 'Vesperbild' (nach der Gebetszeit der Vesper) bezeichnet. Berühmtestes Beispiel ist die Marmorgruppe Michelangelos im Petersdom von Rom.

Seit kurzem besitzt auch die Altdorfer Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt wieder eine Pietà. Die neue Figur fand in einer Wandnische des Kirchenschiffs einen Platz, in dem sie gut zur Geltung kommt. 'Neu' ist die Pietà nur für die Altdorfer Kirche.

Es handelt sich bei ihr um eine Figur aus dem späten 17. Jahrhundert mit einem sehr wechselvollen Schicksal. Denn sie befand sich bis 1995 in einem zugewucherten Bildstock an der Mühlenstraße in Altdorf.

Mehr über das Thema erfahren Sie in der Dienstagsausgabe der Allgäuer Zeitung, Ausgabe Marktoberdorf, vom 10.05.2016.

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