Kosten
Das Abwasser wird in Stiefenhofen teurer

40 Cent mehr pro Kubikmeter Abwasser müssen die Bürger in Stiefenhofen bezahlen. Der Gemeinderat hat die Anhebung der Gebühren für die Kläranlage in Oberthalhofen von 2,40 auf 2,80 Euro einstimmig beschlossen. In Oberthalhofen wird das meiste Abwasser der Gemeinde geklärt. Grund für die Erhöhung sind steigende Ausgaben für Strom und auch für Verschleißteile, so Bürgermeister Toni Wolf. «Die Anlage ist 23 Jahre alt, da kommt immer mehr, das ausgetauscht werden muss», sagt Wolf.

Dass die Wolfsrieder nächstes Jahr an die Kläranlage Oberthalhofen mit angeschlossen werden, habe nichts mit der Gebührensteigerung zu tun, erklärt der Bürgermeister. Die Anlage in Wolfsried ist bereits 50 Jahre alt und eine Sanierung war für die Gemeinde nicht mehr rentabel. Stiefenhofen hat sich deshalb dazu entschlossen, die Wolfrieder an die Kläranlage Oberthalhofen anzuschließen (wir berichteten).

Doch auch in Oberthalhofen muss einiges gemacht werden: So sollen für insgesamt 40000 Euro ein Geröllfang und ein Notüberlauf eingebaut werden. Auch das hat der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung einstimmig beschlossen. «Wir haben immer wieder Probleme mit Sand, der in die Anlage gerät und das tut ihr nicht gut», sagt Wolf.

Da bei Schneeschmelze oder nach starken Regenfällen die Kläranlage stark durch Oberflächenwasser beansprucht wird, soll außerdem ein Notüberlauf eingebaut werden. «Er soll verhindern, dass die Anlage absäuft», so Wolf. Konkret soll vermieden werden, dass wenn zu viel Wasser auf einmal in die Anlage fließe, das Abwasser zu früh in den Bach abfließt.

Die Planungen für den Geröllfang und den Notüberlauf werden derzeit vom Wasserwirtschaftsamt und Landratsamt geprüft. Eingebaut werden sollen die zwei Fertigteile laut Wolf im Frühjahr, sobald der Schnee geschmolzen ist.

Zudem soll für rund 20000 Euro das Dach der Kläranlage erneuert werden. «Die Anlage schwitzt, das heißt es tropft von der Decke», sagt Wolf. Das führe dazu, dass Holzbauteile beschädigt werden können. Deshalb soll nun ein spezielles Isolierblech auf dem Dach montiert werden.

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