Bundeswehr
Bundeswehr-Standort Kaufbeuren bleibt erhalten, doch Politiker giften sich an

Der Fliegerhorst in Kaufbeuren wird nicht geschlossen. Die Freude darüber wird derzeit aber durch Streit in der Politik überschattet.
  • Der Fliegerhorst in Kaufbeuren wird nicht geschlossen. Die Freude darüber wird derzeit aber durch Streit in der Politik überschattet.
  • Foto: Mathias Wild
  • hochgeladen von Stephanie Eßer

Bitterer Nachgeschmack einer an sich freudigen Botschaft: Die jüngste Nachricht, dass der Bundeswehr-Standort Kaufbeuren nun doch erhalten wird, hat in der Stadtratssitzung zu heftigen Auseinandersetzungen geführt. Landtagsabgeordneter und Stadtrat Bernhard Pohl (FW) fühlt sich übergangen. Er sei zur Pressekonferenz, bei der Generalinspekteur Eberhard Zorn überraschend den dauerhaften Bestand des Standortes verkündet hatte, nicht eingeladen gewesen. Mehrere persönliche Erklärungen am Ende der öffentlichen Stadtratssitzung zeigten, wie brüchig die Beziehung zwischen Freien Wählern und CSU ist. Und wie heftig der Kommunalwahlkampf ausfallen dürfte.

Pohl dankte in seinen Ausführungen etlichen Personen, die aus seiner Sicht den politischen Weg zu der Entscheidung im Verteidigungsministerium geebnet hatten, neben ihm selbst. Niemand davon war nach seinen Worten zur Pressekonferenz eingeladen. Er warf Oberbürgermeister Stefan Bosse angesichts der Teilnehmer aus CSU-Kreisen vor, in seiner Eigenschaft als Oberbürgermeister eine Chance vertan und der Parteipolitik Vorrang gegeben zu haben. Aus dem Rathaus habe ihn die Nachricht erreicht, dass seine Anwesenheit nicht erwünscht sei.

Mehr über das Thema erfahren Sie in der Donnerstagsausgabe der Allgäuer Zeitung, Ausgabe Kaufbeuren, vom 25.07.2019.

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Autor:

Alexander Vucko aus Kempten

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