Sitzung
Bürgerversammlung Germaringen: Kritik an Hinterlassenschaften von Jugendlichen an ihren Treffpunkten

Die Anregungen bei den Bürgerversammlungen der Gemeinde Germaringen im Winter vergangenen Jahres, 'waren nichts Großes', meinte Bürgermeister Kaspar Rager. 'Trotzdem geht es auch um die Kleinigkeiten, die wichtig sind.' Wichtig ist laut Ratsmitglied Josef Kreuzer, sich einmal die abendlichen Treffpunkte der Jugendlichen in Germaringen anzuschauen. 'Da der Sportplatz und das Tennisheim nach dem Wochenende immer verschmutzt sind, sollte man die Jugend einmal darauf hinweisen.'

Seiner Ansicht nach brauchen die jungen Erwachsenen in Germaringen einen Treffpunkt. Aber es sei nicht nötig, dass 'dort alles vermüllt ist'. Darauf gekommen sei er, als er nach der Freinacht, in der eine Skulptur an der Germaringer Schule zerstört wurde, das Gespräch mit Jugendlichen suchte.

Am Sportplatz sei er zum Treffpunkt der Jungen gekommen und habe sich 'recht vernünftig' mit ihnen unterhalten. 'Wenn man mit den Jugendlichen spricht oder sie nur ab und zu darauf hinweist, dass sie dort zwar sein dürfen, aber den Platz ordentlich verlassen müssen, dann gibt es am nächsten Tag keinen Ärger.'

Sein Appell gehe daher an die Bürger, die das Gespräch suchen müssen. Hans-Jürgen Blösch stimmte ihm dabei zu und sagte, er spreche bei abendlichen Spaziergängen die Jugendlichen an. Der Bürgermeister meinte, man werde sich darüber Gedanken machen, was mit den Treffpunkten geschieht.

Weitere Themen der Sitzung waren:

Wertstoff Bei der Bürgerversammlung wurde angeregt, einen Anhänger in Ketterschwang einzusetzen, der die Wertstoffe abholt.

'Für eine Gemeinde wäre das schon sehr nobel', sagte Rager. Er habe bereits mit Fachleuten gesprochen, die der gleichen Ansicht waren und meinten, man solle sich lieber im Ortsteil untereinander absprechen und gesammelt die Wertstoffe abliefern. Werner Schweitzer findet, dass die vielen Fahrten zum Wertstoffhof teuer sind und die Umwelt belasten. 'Eine gesammelte Anlieferung wäre sinnvoll.'

Der Bürgermeister will einen Aufruf im Gemeindeblatt starten, auf den sich Freiwillige für das Wertstoffmobil melden können.

Ketterschwanger Weiher Da immer wieder Fremde am Weiher in Ketterschwang übernachten, möchte Rager wieder ein Schild 'Nur für Ketterschwanger' aufstellen.

Feldweg Der Feldweg vom Ziegelring zur Westendorfer Straße in Germaringen soll entgegen weniger Stimmen im Gemeinderat erneuert werden. Dort würden schon zu viele Autos fahren und den Weg beschädigen, meinten etwa drei Ratsmitglieder. 14 Räte stimmten für eine Neuerung.

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