Versammlung
Bürgerinnen kritisieren das Verkehrskonzept in Kaufbeuren

Kritik gab es für den Kreisverkehr am Adlerkeller. Denn dort höre der Radweg einfach auf, beklagten die Bürgerinnen. Die Radler müssten so mitten auf der Straße weiterfahren.
  • Kritik gab es für den Kreisverkehr am Adlerkeller. Denn dort höre der Radweg einfach auf, beklagten die Bürgerinnen. Die Radler müssten so mitten auf der Straße weiterfahren.
  • Foto: Mathias Wild
  • hochgeladen von Michelle aus dem Aus dem Bruch

Radfahrer haben es in Kaufbeuren nicht leicht, Fußgänger genauso wenig – oft gerade wegen der Radler. Das machten die Frauen bei der Bürgerinnenversammlung am Mittwochabend deutlich. Lebhaft schilderten sie Oberbürgermeister Stefan Bosse, wie es auf den Kaufbeurer Straßen zugeht. Der bemühte sich wiederum, das Verkehrskonzept der Stadt zu erklären.

Nach dem tragischen Unfall an der Liegnitzer Straße, bei dem ein 16-Jähriger starb, hat die Stadt die Ampelschaltung dort angepasst. Ziel ist es, dass Rad- und Autofahrer erst gar nicht gleichzeitig fahren. Das Problem: Die Ampel ist für die Radler nur noch fünf Sekunden Grün geschaltet.

„Ich muss doch die Möglichkeit haben, auf mein Fahrrad aufzusteigen und in der Grünphase drüber zu fahren“, sagte eine Bürgerin. Nicht ganz, erwiderte Bosse. Schaltet die Ampel kurz nachdem die Frau losgefahren ist auf Rot, komme sie noch immer sicher über die Straße. Diese Pufferzeit ist mit eingeplant. „Jede Sekunde, die ich dem einen Verkehrsast gebe, habe ich beim anderen weniger“, gab Bosse zu bedenken, als einige Frauen anregten, die Grünphase zu verlängern.

Eine Herausforderung für die Radler stelle der Kreisverkehr an der Kemptener Straße dar. „Weder als Rad- noch als Autofahrer habe ich da eine wirkliche Chance“, beklagte eine Frau. Denn der Radweg ende abrupt, der Fahrradfahrer müsse auf der Straße weiterfahren. Das sei auch so gewollt, erklärte Bosse. „Nach wie vor ist es die sicherste Lösung für Radfahrer, wenn sie mitten auf der Straße fahren.“

Was die Frauen sonst noch ansprachen, erfahren Sie in der Freitagsausgabe der Allgäuer Zeitung, Ausgabe Kaufbeuren, vom 27.04.2018.

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Autor:

Jessica Stiegelmayer aus Kempten

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