Religion
Brauchtum in Mauerstetten zu Fronleichnam

Seit 115 Jahren ziert der dreiteilige hölzerne Aufbau an Fronleichnam den Hof der Familie Reisach als erster von vier Mauerstettener Altären. In dieser Zeit hat sich einiges verändert rund um den hohen christlichen Feiertag, erzählen Klaus und Heike Reisach, für die der Altar seit vier Generationen 'einfach dazugehört'.

Jedes Anwesen entlang der Prozession streute früher an seinem Grundstück einen etwa 80 Zentimeter breiten Grasweg inmitten der Straße. Die Blüten für die Fronleichnamsmuster pflückten vor allem die Kinder körbeweise schon viele Tage vor Fronleichnam, erzählt Klaus Reisach, der selbst noch als kleiner Junge mit dem Obstkorb unterwegs war.

Auch heutzutage beginnen die Vorbereitungen bereits einige Tage vor dem Fest. Die Häuser und Gärten werden herausgeputzt, die Straßen gekehrt. Am Festtag morgens um 6 Uhr wird mit Hilfe aller verfügbaren Männer der Familie der Altar vor dem Rundbogentor im Hof aufgebaut.

Den ganzen Bericht >>Viel Arbeit für einen alten Brauch<< finden Sie in der Allgäuer Zeitung vom 18.06.2014 (Seite 33). Die Allgäuer Zeitung erhalten Sie im ganzen Allgäu

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