Prozessauftakt
Brandstiftung in Bad Wörishofen mit zwei Schwerverletzten: Angeklagte gestehen

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Im Prozess um einen mysteriösen Brandanschlag mit zwei Schwerverletzten im Allgäu haben die drei Angeklagten Geständnisse abgelegt.

Die 23 bis 39 Jahre alten Männer aus Nordrhein-Westfalen müssen sich seit heute wegen gemeinschaftlicher schwerer Brandstiftung vor dem Landgericht Memmingen verantworten. Sie sollen für ein Feuer in einem Wohn- und Praxisgebäude in Bad Wörishofen im vergangenen Mai verantwortlich sein, bei dem 200.000 Euro Schaden entstanden sind.

Bei einer Explosion waren zwei der Männer lebensgefährlich verletzt und von dem Dritten zu einer nahegelegenen Tankstelle gebracht worden. Dieser flüchtete danach. Er habe aus Dummheit und jugendlichem Leichtsinn gehandelt, ließ der jüngste Angeklagte zum Prozessauftakt über seinen Anwalt erklären. Er bedaure die Tat zutiefst, für die er fast mit seinem Leben bezahlt hätte. Der 37-jährige Angeklagte, der ebenfalls schwer verletzt wurde, gab an, für die Tat sei "Geld geflossen".

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