Fernsehen
Biobäuerin Gerlinde Hofer aus Aufkirch kocht für die BR-Reihe Landfrauenküche

Käse und Kräuter – mehr wird nicht verraten. Diese beiden Zutaten kennzeichnen das Menü, das die Biobäuerin Gerlinde Hofer vor der Fernsehkamera zubereitet hat. Die Aufkircherin stand für die neue Staffel der Reihe 'Landfrauenküche' im Rampenlicht, die das Bayerische Fernsehen im Herbst ausgestrahlt. Autorin Kathrin Meyer kann aber schon so viel sagen: 'Den Gästen hat es hervorragend geschmeckt.'

Die 'Landfrauenküche' ist ein bayerischer Kochwettbewerb um das beste Drei-Gänge-Menü. Sieben Landfrauen aus den sieben Regierungsbezirken in Bayern treffen sich reihum bei allen Teilnehmerinnen. Die Landfrauen stellen sich, ihren Betrieb und Sehenswürdigkeiten in ihrer Region vor – und sie bekochen jeweils die anderen Frauen mit einem Menü, das diese bewerten. Am Schluss gibt es eine Siegerin.

Fünfeinhalb Tage lang wurde im Ostallgäu gedreht, mehr als 13 Stunden Filmmaterial kamen zusammen. Daraus entsteht in den nächsten Wochen eine 45-Minuten-Folge sowie eine 30-minütige Kurzfassung. Nicht nur ein Kraftakt für die Fernsehleute, sondern auch für Gerlinde Hofer und ihre Familie. 'Schwierig war es, sich zu konzentrieren und rechtzeitig fertig zu werden', sagt die Landwirtin.

'Die Kameraleute filmten von allen Seiten und ich kam einfach nicht weiter.' Denn der eine oder andere Handgriff musste wiederholt werden, immer wieder wurde neu ausgeleuchtet. Natürlich gibt es Streifzüge über den Hof und durch den familieneigenen Bioladen.

Entspannter Ausflug

Während in der heimischen Küche geschuftet wurde, machten Gerlinde Hofers Gäste, die Landfrauen aus den anderen bayerischen Regierungsbezirken, einen entspannten Ausflug zur Neugablonzer Schmuckfachschule, ließen sich die Ausbildungsberufe, die Gablonzer Industrie und deren Geschichte erklären. Beim Glasperlenwickeln durften sie selbst Hand anlegen. So viel sei vor der Ausstrahlung auch noch gesagt: Das Menü kam pünktlich auf den Tisch. 'Natürlich waren das alles sehr kritische Gäste', sagt Gerlinde Hofer.

'Aber das hat man dann gar nicht mehr gemerkt. Es war einfach nur schön.'

Dass es bei den Hofers nur ums Kochen geht, braucht allerdings niemand zu glauben. Die Kunstbegeisterung der Familie, ihr Sinn für die vielfältigen Verbindungen zwischen Kultur und Landwirtschaft, ihre philosophischen Ausflüge und die Ansichten über den Wert guter Lebensmittel fließen ebenfalls in den Beitrag ein. 'Dabei gibt es auch einige lustige Szenen', so Autorin Kathrin Meyer, die aus Nesselwang stammt. Ab September läuft die neue Staffel im bayerischen Fernsehen. Gastgeberin ist Gerlinde Hofer in der Nummer vier von insgesamt sieben Folgen. Der genaue Sendetermin ist noch nicht bekannt. (avu)

Die Kamera folgt auf Schritt und Tritt: Gerlinde und Alois Hofer (links Foto, rechts) holen eine der wichtigsten Zutaten fürs Menü ins Haus: den Käse. Gefilmt wurde für die vierte Staffel der 'Landfrauenküche' auch in der Neugablonzer Schmuckfachschule, wo sich die Landfrauen im Glasperlenwickeln versuchten (rechts). Fotos: Wild/Schmuckfachschule

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