Ratssitzung
Bezirksmusikfest beschäftigt die Gemeinde

Das Bezirksmusikfest von 5. bis 9. Juli 2012 in Mauerstetten wirft seine Schatten voraus: In ihrer jüngsten Sitzung genehmigten die Gemeinderäte die Anbringung des Musikfest-Logos an der Fassade des Sonnenhofes. Außerdem sollen sieben neue Ortseingangstafeln angeschafft werden. Der von der Stadt Kaufbeuren vorgeschlagenen Lösung zum gewünschten Radweg zwischen Frankenried und Hirschzell erteilten die Räte eine eindeutige Absage.

Gute Werbung

Das Bezirksmusikfest-Logo vereint ein Blasinstrument mit Kirche, Rathaus und Wappen Mauerstettens und kam bei den Räten gut an: «Mir gefällts gut», meinte nicht nur Johanna Harder. Es soll auf eine Plane gedruckt und in einen am Probenraum angebrachten Stahlrahmen eingespannt werden, zeigte Bürgermeister Armin Holderried anhand einer Fotomontage. Die Räte sahen es als «gute Werbung für das Fest» und segneten die Anbringung einstimmig ab.

Verschiedene Entwürfe

Rechtzeitig zum Fest sollen auch die inzwischen maroden Ortseingangstafeln aus Holz ersetzt werden, die man einst zum Gauschützenfest aufgestellt hatte. Die Gemeinderäte sprachen sich dabei einmütig für eine moderne Gestaltung aus Metall aus. Der Bürgermeister wird nun verschiedene Entwürfe samt Kostenvoranschlag anfertigen lassen.

Außerdem soll Wilhelm Reiß sich in Frankenried umhören, ob eine einheitliche Beschriftung möglich ist oder der Ortsteil einen eigenen Text haben möchte.

Quer über zwei Felder

Ganz sicher waren sich die Räte dagegen auch ohne Befragung, dass die Frankenrieder den Geh- und Radweg nach Hirschzell, so wie ihn Kaufbeuren vorgeschlagen hat, nicht annehmen werden. Die Trasse würde vom Birkentalweg quer über zwei Felder bis zu einem bestehenden Feldweg südlich der Straße führen, erläuterte Holderried. Doch zum einen werde keiner diesen «gefühlten Umweg» in Kauf nehmen, meinte nicht nur Martina Burg. Zum anderen gehe es an der Unterführung der B12 sehr steil hinunter, betonte unter anderem Erich Degenhardt.

An einem Geh- und Radweg entlang der Straße jedoch werde sich die Stadt nicht beteiligen, weil sie dort «in den nächsten Jahren verkehrsmäßig etwas tun» wolle, informierte Holderried.

Er sprach sich deshalb dafür aus, dies abzuwarten und dann auf eine vernünftige Anbindung zu drängen.

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