Gericht
Bewährungsstrafe: Kaufbeurer Christbaum-Verkäufer wegen Unterschlagung von Einnahmen verurteilt

  • Foto: Peter Steffen (dpa)
  • hochgeladen von Pia Jakob

Weil er eine Straftat vorgetäuscht hatte, ist ein ehemaliger Christbaum-Verkäufer vor dem Amtsgericht zu einer fünfmonatigen Bewährungsstrafe verurteilt worden. Der 28-Jährige hatte im Dezember 2017 während seiner Tätigkeit an einem Verkaufsplatz in Kaufbeuren in die Kasse gegriffen und 300 Euro unterschlagen.

Um dies zu vertuschen, behauptete er gegenüber seinem Chef und der Polizei, dass ihn zwei Männer überfallen und ausgeraubt hätten. Wegen diverser Ungereimtheiten stand für die Ermittler aber rasch fest, dass die Geschichte nicht stimmen konnte. Vor Gericht war der Mann geständig und bedauerte die Tat.

Die Anklageschrift hatte auch den Vorwurf der Untreue erhalten. In diesem Punkt wurde das Verfahren eingestellt, weil eine Verurteilung beim Strafmaß nicht mehr entscheidend ins Gewicht gefallen wäre.

Mehr über das Thema erfahren Sie in der Dienstagsausgabe der Allgäuer Zeitung, Ausgabe Kaufbeuren, vom 20.03.2018.

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