Kunstwerke
Ausstellung Schwäbische Künstler in Irsee im Klostergebäude

Es war alles schon mal da, oder doch nicht? Diese Frage ist eine der Triebfedern der Kunst. Der Wille, das absolut Neue zu schaffen, hat schon viele kreative, aber auch seltsame Blüten getrieben. Tiefsinnig, kritisch, vielleicht auch etwas ironisch, geht die Augsburger Künstlerin Anja Güthoff mit diesem Phänomen um.

Zur Ausstellung der Berufsverbände Bildender Künstler in Schwaben, die derzeit zum 29. Mal im Kloster Irsee bei Kaufbeuren läuft, hat sie ein Werk mit dem Titel 'Es war schon da' eingereicht.

Die Acrylzeichnung auf einer Schal-Tafel kommentiert vieles, was da im Festsaal und auf den Gängen des ehemaligen Konventgebäudes ausgestellt wird, weist aber auch weit über die Sphäre der Kunst hinaus.

Die Jury mit Mitgliedern der beiden Berufsverbände im Regierungsbezirk und der ausrichtenden Schwabenakademie zeigte sich jedenfalls sehr angetan von dem Werk und sprach ihm, wie bereits kurz berichtet, den mit 3.000 Euro dotierten Meckatzer-Kunstpreis zu.

Nach 2004 hat Güthoff die Auszeichnung bereits zum zweiten Mal erhalten – eine Premiere, wie es bei der Preisverleihung zum Auftakt der insgesamt gut 100 Werke umfassenden Frühjahrsschau der schwäbischen Künstler hieß.

Mehr über das Thema erfahren Sie in der Donnerstagsausgabe unserer Zeitung vom 13.04.2017.

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